An wen denkst du bei dem Wort „Aktien“? Ältere Herren mit Anzug und Chauffeur?

Natürlich gibt es die auch, aber die meisten Aktionäre sind ganz normale Bürger, die kein Millionenvermögen besitzen und sich auch nicht von einem Chauffeur kutschieren lassen. Wusstest du, dass ungefähr jeder sechste Deutsche in Aktien investiert?

Es war noch nie so leicht wie heute, selbst zum Aktionär zu werden. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist das der einzige Weg, dein Geld sinnvoll anzulegen. Warum in Aktien investieren unheimlich wichtig ist, welche Gründe dafürsprechen und welche möglichen Risiken es gibt, erklärt dir dieser Beitrag.

Aktien einfach erklärt

Falls du noch keinerlei Ahnung von Aktien hast, kommt hier die Erklärung.

Aktien sind Anteile an einem Unternehmen. Aktionären gehört also ein bestimmter Anteil des Eigentums eines Unternehmens. Sie sind somit Miteigentümer. Die Anteilseigner profitieren durch Dividenden oder Kurssteigerungen ihrer Aktien vom Unternehmenserfolg.

Börsennotierte Aktien kannst du heutzutage mit wenigen Mausklicks bei einem der vielen Online-Broker handeln. Die Börse fungiert als Marktplatz, an dem viele verschiedene Wertpapiere gehandelt werden.

Falls du noch mehr über Aktien erfahren möchtest, lies dir auch unseren ersten Beitrag über Aktien durch.

Warum sollte ich in Aktien investieren?

Auf dem Girokonto herrscht tote Hose. Zinsen für dein gespartes Geld bekommst du schon lange nicht mehr. Auch mit Tages- und Festgeld kannst du nicht wirklich Vermögen aufbauen. Eine ausgewogene Geldanlage muss deshalb auch Aktien miteinbeziehen.

Mit einer Investition in Aktien erzielte man in den vergangenen Jahrzehnten einen deutlich stärkeren Vermögenszuwachs als mit dem Sparkonto. Trotz mancher Börsencrashs und Krisen haben sich Aktien auf lange Sicht als renditestarke Anlage bewährt. Wie mehrere Studien belegen, schneiden Aktien auch im Vergleich zu Staatsanleihen und kurzfristigen Zinsanlagen besser ab.

Ein Aktienfonds, der die Wertentwicklung des Weltindex MSCI World abbildet, hat in den vergangenen 44 Jahren rund 6,7 Prozent Gewinn pro Jahr erzielt. Einige Finanzmarktforscher haben sogar bis ins Jahr 1900 zurückgerechnet und kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Aktien sind langfristig betrachtet also eine profitable Geldanlage.

Entwicklung des MSCI World Index (langfristige Betrachtung)

Übrigens: Aktiengesellschaften nutzen das investierte Geld ihrer Aktionäre für neue Investitionen, die einen Mehrwert schaffen. Wenn es dem Unternehmen gut geht, steigt in der Regel auch der Aktienkurs. Zusätzlich profitierst du bei vielen größeren Unternehmen durch Gewinnausschüttungen (Dividenden).

Aktien steigen langfristig

Eine berechtigte Frage ist, warum die Aktienkurse auch in Zukunft steigen sollten. Die Börsenentwicklung ist schließlich ungewiss und kann von niemandem exakt vorhergesagt werden. Man kann zwar aus den Gewinnen der Vergangenheit ein gewisses Muster für die Zukunft ableiten, das wäre aber nur eine Prognose.

Trotzdem ist es unumstritten, dass Aktien langfristig steigen – Warum?

Die theoretische Betrachtung hilft weiter: Der Zweck eines jeden Unternehmens ist die Gewinnerzielung. Es soll mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung mehr Geld einnehmen, als die Produktion kostet.

Ob das im Einzelnen immer so funktioniert, ist fraglich. Bei einer langfristigen Betrachtung einer großen Gruppe von Unternehmen, erzielen die meisten davon aber Gewinne. Die einzig logische Schlussfolgerung ist, dass davon auch die Aktionäre der Unternehmen profitieren.

Du brauchst kein Wirtschaftsexperte sein, um nachvollziehen zu können, dass ein Unternehmen mit steigenden Gewinnen wertvoller wird. Wenn die Wirtschaft wächst, steigen auch die Gewinne der Unternehmen. Die Gewinne sind wiederum Treibstoff der Aktienkurse.

Den Zusammenhang zwischen Gewinnen und Aktienkursen bestätigen zahlreiche Studien. Aktienkurse folgen langfristig den Gewinnen der Unternehmen.

Sind Aktien überhaupt sicher?

Trotzdem solltest du nicht zu naiv über Aktien denken. Börsenkurse können schwanken und manchmal sogar heftig. Es gibt keine Garantie dafür, an einem bestimmten Termin eine festgelegte Summe durch den Verkauf von Aktien zu erzielen.

Wenn du mehrere Anlageklassen miteinander kombinierst und auch alternative Geldanlage-Möglichkeiten wie P2P-Kredite, Crowdfunding und Genossenschaftsanteile einbeziehst, kannst du die Risiken minimieren. Eine ausreichende Diversifikation ist wichtig dafür.

Das Risiko eines Totalverlusts gibt es dennoch. Aufgrund dessen solltest du dich vor einer Investition gut über das jeweilige Unternehmen informieren.

Warum schwanken Aktienkurse kurzfristig?

Börse oder Rückkaufangebot - Aktienrückkauf

Auf kurze und mittlere Sicht können Aktienkurse heftig schwanken.

Aktienkurse werden von den Kaufs- und Verkaufsentscheidungen der Anleger bestimmt. Anleger sind auch nur Menschen und handeln nicht immer rational. An der Börsen spielen Emotionen wie Angst und Gier eine große Rolle – zumindest in der kurzfristigen Betrachtung. Die Aktienkurse können über Jahre schneller steigen als die Unternehmensgewinne und umgekehrt.

Zum Beispiel schossen Ende der 1990er-Jahre die Aktienkurse von Internetunternehmen durch die Decke, obwohl die Profite deutlich langsamer wuchsen. Das resultierte letztendlich im Platzen der Dotcom-Blase.

Ein solches Beispiel zeigt, wie die Entwicklung der Aktienkurse auf kurze bis mittlere Sicht von anderen Faktoren als der Gewinnentwicklung beeinflusst wird.

Die wichtigsten dieser Faktoren listen wir nachfolgend auf.

Zinsentwicklung

Notenbanken beeinflussen mit ihrer Geldpolitik das Zinsniveau und haben kurzfristig den größten Einfluss auf die Börse. Das hat mehrere Gründe: Zum einen die vermutlich steigenden Unternehmensgewinne, weil die Zinsen der Kreditfinanzierung nicht mehr so stark den Unternehmensgewinn belasten und zum anderen weil festverzinsliche Anlagen durch fallende Zinsen unattraktiver werden. Das macht wiederum Aktien attraktiver.

Steigende Zinsen wirken in die entgegengesetzte Richtung und sorgen für fallende Aktienkurse.

Wirtschaftsdaten

Täglich erscheinen neue Wirtschaftsdaten und Stimmungsindikatoren. Ein Teil dieser Nachrichten beeinflusst die Aktienkurse. Das sind zum Beispiel Zahlen zur Arbeitsmarktentwicklung, zum Investitionsverhalten der Unternehmen oder zur Kauflaune der Kunden. Privater Konsum ist maßgeblicher Treiber der Wirtschaftsleistung.

Herdenverhalten

Immer wieder kommt es an den Börsen zu Herdenverhalten. Herdenverhalten kann die Kurse für kurze Zeit stark beeinflussen, da viele Anleger zum gleichen Zeitpunkt Aktien einer bestimmten Branche oder eines Unternehmens kaufen bzw. verkaufen. Solche Trends sind jedoch nur vorübergehend.

Stimmung der Anleger

Manchmal ziehen dunkle Wolken über den Aktienmärkten auf – wie bei der Finanzkrise 2008 oder der Corona-Pandemie 2020. Viele Anleger packt die Angst und sie flüchten mit ihrem Geld in sicherere Anlagen. Zahlreiche Aktien werden verkauft und die Kurse gehen in den Keller.

Die Stimmung der Anleger kann stark schwanken. Häufig herrscht auch Sorglosigkeit an den Märkten. Immer mehr Investoren greifen zu und kaufen Aktien. Das lässt die Aktienkurse kurzzeitig in die Höhe schießen.

Politik

Regierungen setzen durch neue Gesetze und Verordnungen wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Das kann sich sowohl positiv als auch negativ auf den Aktienmarkt oder einzelne Branche auswirken.

Politische Konflikte und Regulierungen einzelner Unternehmen beeinflussen gleichermaßen die Entwicklung der Aktienkurse.

Strukturwandel

Neue Trends verändern unser Leben – z.B. E-Mobilität, Biotechnologie oder Digitalisierung.

Manche Geschäftsideen können von diesen Trends profitieren, andere nicht. Nicht alle Geschäftsmodelle sind Dauerbrenner. Wenn sich ein Unternehmen dem regelmäßig stattfindenden Strukturwandel anpasst, kann es auch in Zukunft erfolgreich sein. Das beflügelt den Aktienkurs des Unternehmens.

Gelegentlich schaffen es Unternehmen aber nicht, mit dem Trend zu gehen. Ihr Aktienkurs fällt dann stetig weiter.

Warum in Aktien investieren: 16 Gründe

Hier kommen nochmal 16 Gründe, warum in Aktien investieren sinnvoll ist.

Du brauchst keine Geschäftsidee

Vielleicht hast du auch schon mal nach der einen Idee gesucht, die dich reich macht und die Welt verändert.

Das Schöne an Aktien ist, dass du diese Idee gar nicht brauchst. Aktien lassen dein Vermögen langfristig wachsen. Wenn du viel sparst und investierst, kannst du sogar Millionär werden.

Jeden Tag werden zahlreiche geniale Ideen entwickelt und in die Tat umgesetzt. Durch die Beteiligung an Unternehmen kannst du an den Ideen teilhaben.

Lass dein Geld für dich arbeiten – Warum in Aktien investieren

Unternehmen brauchen Geld, um Investitionen finanzieren zu können. Zum einen leihen sie sich dieses von Banken, zum anderen bekommen sie es von dir.

Du gibst ihnen Geld und jeder Mitarbeiter des Unternehmens arbeitet mit diesem Geld. Im Unternehmen wird täglich geplant, finanziert, durchgeführt und überprüft. Egal ob Arbeiter oder Geschäftsführer – alle arbeiten für dich und die anderen Anteilseigner, um Gewinn zu erwirtschaften.

Natürlich kann dein Geld nicht allein arbeiten, aber es kann genutzt werden, um Mitarbeiter, Maschinen und Rohstoffe zu bezahlen, die das Unternehmen produktiver machen.

Auch mit wenig Geld möglich

Selbst mit kleinen Anlagebeträgen kannst du heutzutage an der Börse investieren.

Bei einigen Online-Brokern kannst du schon ab 1 Euro einen Sparplan einrichten; bei wieder anderen ab 10 Euro und bei den meisten ab 25 Euro.

Vergleichsweise hohe Rendite – Warum in Aktien investieren

Vergleichsweise hohe Rendite - Warum in Aktien investieren
Mit Aktien erzielst du eine hohe Rendite.

Wenn du dein Geld investierst, möchtest du die bestmögliche Rendite erzielen. Dein Fokus liegt auf der Vermögensbildung.

Aktien sind dafür am besten geeignet. Sie liefern langfristig deutlich bessere Renditen als Anleihen, Gold oder Immobilien. Auch mit Immobilien lässt sich viel Gewinn erzielen, dafür brauchst du aber deutlich mehr Kapital.

Bezieht man Dividendenausschüttungen mit ein, liegt die Rendite von Aktien bei durchschnittlich 6 bis 10 Prozent pro Jahr.

Der Konsum anderer ist dein Gewinn

Es ist immer wieder verblüffend: Viele Menschen geben Unmengen an Geld bei Amazon aus, würden aber nie auf die Idee kommen, eine Amazon Aktie zu kaufen. Dasselbe gilt für zahlreiche andere Unternehmen wie Facebook, Coca-Cola, McDonalds oder dem Automobilhersteller deiner Wahl.

Du kannst das ändern, indem du in Aktien investierst. So profitierst du von deinem und dem Konsum anderer.

Wenn du VW-Aktionär bist, verdienst du Geld an jedem Porsche, der an dir vorbeifährt. Dank Facebook Aktien profitierst du von jeder Werbung, die dir angezeigt wird. Fang endlich an, mit den Dingen Geld zu verdienen, für die du bisher nur Geld ausgegeben hast.

Die Wirtschaft unterstützen – Warum in Aktien investieren

Obwohl Investoren und Aktionäre viel Gutes tun, haben sie nicht gerade einen guten Ruf in der Bevölkerung.

Als Aktionär investierst du Geld in Unternehmen und schaffst dadurch Arbeitsplätze. Du treibst die Wirtschaft voran und gibst Unternehmen die Möglichkeit zu wachsen. Außerdem kannst du Forschungsprojekte unterstützen und deinen Fokus primär auf nachhaltig wirtschaftende Unternehmen richten.

Profitiere vom Wirtschaftswachstum

Unsere Welt ist im ständigen Wandel. Ab und zu muss unsere Wirtschaft einen Crash überstehen. Trotzdem wächst sie stetig weiter und erholt sich wieder von Krisen.

Wenn du in Aktien investierst, profitierst du vom Wirtschaftswachstum. Unabhängig davon, dass Wirtschaftswachstum und Aktienkurse auf kurz- bis mittelfristige Sicht unterschiedliche Richtungen einschlagen können, bewegen sie sich langfristig in dieselbe Richtung.

Du entscheidest – Warum in Aktien investieren

Nachschauen und Nachrechnen - Finanzen in den Griff bekommen

Du selbst entscheidest, wann du dich mit deinen Finanzen auseinandersetzt und wie lange du es machst. Es können auch nur wenige Stunden im Jahr sein, wenn du dein Geld langfristig anlegst. Niemand legt dir diesbezüglich Vorschriften auf.

Du bist dein eigener Boss und entscheidest, in welche Branchen oder Aktien du investierst. Wieviel Geld investiert wird, entscheidest du ebenfalls.

Alle Entscheidungen bezüglich der Geldanlage liegen in deinen Händen.

Dein Geld arbeitet 24/7

Dein Geld arbeitet Tag und Nacht für dich, sieben Tage die Woche. Egal ob du wach bist oder schläfst, dein Geld arbeitet für dich.

Du musst nichts weiter dafür tun; nicht einmal eine tägliche Prüfung deiner Investments ist notwendig. Wenn du erfolgreich in Aktien investieren willst, ist es sogar besser, ganz entspannt und langfristig zu investieren.

Du kannst dich den wichtigen Aufgaben des Lebens widmen, während dein Vermögen kontinuierlich wächst.

Nebeneinkommen durch Dividenden – Warum in Aktien investieren

Ein weiterer Grund, in Aktien zu investieren: Mit Dividenden kannst du dir ein nettes Nebeneinkommen aufbauen.

Du kannst gezielt in Aktien von Dividendenunternehmen investieren und so jedes Jahr von Gewinnausschüttungen profitieren.

Eventuell ist die Dividendenstrategie genau die richtige Anlagestrategie für dich. Der Fokus dieser Strategie liegt auf Aktien mit hohen Dividendenrenditen.

Neues Wissen aneignen

Als Anleger lernst du nicht nur viel Neues über die Börse und Aktien, sondern auch über die Wirtschaft und ihre Funktionsweise.

Wie die Wirtschaft funktioniert und Unternehmen arbeiten, verstehen nur sehr wenige Menschen. Investoren eignen sich auf diesem Gebiet neues Wissen an und sind um einiges gebildeter als ihr Umfeld.

Wer die Wirtschaft versteht, versteht letztendlich das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben und findet sich besser in der Welt zurecht.

Außerdem wirst du zum Finanzexperten, der Freunden und Bekannten dabei helfen kann, ihre eigenen Finanzen in den Griff zu bekommen.

Lass die anderen meckern – Warum in Aktien investieren

Lass die anderen meckern - Warum in Aktien investieren

Kennst du die Menschen, die sich über die momentane Niedrigzinsphase beschweren? Oft bekommt man zu hören: „Die Bank zahlt mir keine Zinsen mehr, nirgendwo kann ich mein Geld anlegen“.

Die Verzinsung der Fest- und Tagesgeld- sowie Girokonten und Anleihen richtet sich nach dem Leitzinssatz, der von der Europäischen Zentralbank festgelegt wird. Dieser beträgt zurzeit 0,00 Prozent (Stand: Februar 2022).

Aktien sind deshalb die einzig sinnvolle Alternative zum Girokonto, auf dem es keine Zinsen mehr gibt. Anstatt zu meckern, ist es höchste Zeit, selbst aktiv zu werden.

Inflation ist kein Problem mehr

Wir Deutschen fürchten uns vor der Inflation.

Deine Groß- oder Ur-Großeltern werden sich vermutlich noch an die Hyperinflation im Jahr 1923 erinnern, als der Preis eines Brotlaibs von 474 Mark auf 5,6 Milliarden Mark anstieg.

Inflation ist nichts anderes als eine Erhöhung des Preisniveaus. Diese ist gleichbedeutend mit einer Geldentwertung, weil du dir von deinem Geld bei steigenden Preisen weniger kaufen kannst als zuvor.

Die Inflation nimmt zu, wenn zahlreiche Unternehmen ihre Preise erhöhen, um für steigende Rohstoff- und Lohnkosten aufzukommen. Dennoch verdienen die Unternehmen weiterhin Geld und agieren unabhängig von der Inflation. Aktien sind dementsprechend besser vor der Inflation geschützt als das Geld auf dem Girokonto.

Wenn Unternehmen ihre Preis erhöhen, wachsen auch Umsatz, Cashflow und Gewinn, was zu steigenden Aktienkursen und Dividenden führt.

Aktien sind Sachwerte – Warum in Aktien investieren

Sachwerte sind etwas zum Anfassen, das uns nicht weggenommen werden kann.

Oft wird vergessen, dass auch Aktien zu den Sachwerten zählen. Unternehmensanteile sind Anteile an einem realen Unternehmen. Dein investiertes Geld fließt in Projekte und Produkte. Es ist in Sachwerte investiert.

Einfach und unkompliziert

Die Finanzwelt wirkt meist komplex und undurchsichtig, doch das ist in den meisten Fällen nicht so.

Du brauchst nur etwas Anfangskapital, eröffnest ein Wertpapierdepot bei einem Anbieter deiner Wahl und schon kann es losgehen.

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Alles, was du über Aktien, die Börse und die Finanzwelt wissen musst, findest du im Internet. Wenn du erst einmal in Aktien oder Fonds investiert hast, brauchst du dich nicht mehr großartig damit beschäftigen.

Du investierst immerhin langfristig und verfolgst als Börsenneuling die Buy-and-Hold Strategie. Aktien sind außerdem nicht von Nachschusspflichten betroffen.

Jederzeit handelbar – Warum in Aktien investieren

Börsenjahr 2020 Rückblick
An der Börse finden sich jederzeit Käufer und Verkäufer.

Folgendes Argument wird häufig gegen das Investieren aufgeführt: „Es muss sich doch ein Käufer bzw. Verkäufer finden, wenn ich Aktien verkaufen bzw. kaufen will.“.

Prinzipiell stimmt diese Aussage. Sie beschreibt allerdings kein reales Problem, weil Aktien großer Unternehmen eine extrem hohe Liquidität aufweisen. Sie werden im Sekundentakt gehandelt und können jederzeit gekauft und verkauft werden.

Ein Problem mit der Handelbarkeit von Aktien haben höchstens große Vermögensverwalter, die mehrere tausend Aktien auf einmal kaufen oder verkaufen wollen. Als Privatanleger handelt man mit geringeren Stückzahlen, weshalb nahezu jede Aktie problemlos gekauft und verkauft werden kann.

Welche anderen Anlageformen gibt es?

Neben Aktien gibt es noch andere Anlageformen bzw. -klassen. Investmentexperten empfehlen, nicht nur auf eine Anlageform wie Aktien zu setzen, sondern sein Kapital in unterschiedliche zu investieren, um das Risiko zu streuen.

Jede der Anlageformen, die wir dir nun vorstellen werden, hat ihre Vor- und Nachteile.

  • Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, mit denen du Staaten oder Unternehmen Geld leihst. Während der Laufzeit erhältst du Zinsen und am Ende erfolgt die Rückzahlung des geliehenen Betrags. Die Entwicklung des Kurswerts einer Anleihe ist vom Marktzins, der Laufzeit und der Bonität des Schuldners abhängig. Anleihen werden genauso wie Aktien an der Börse gehandelt und haben bestimmte Risiken. Wenn der Herausgeber der Anleihe beispielsweise Insolvenz anmelden muss, kannst du dein Geld verlieren.
  • Gold ist für viele Anleger ein sicherer Hafen in stürmischen Zeiten. Dass der Goldpreis langfristig steigt, ist jedoch nicht garantiert. Gold wird als Edelmetall kaum in der Industrie eingesetzt und dient fast ausschließlich der Geldanlage. Ein Nachteil des Golds sind die hohen Kosten der physischen Verwahrung. Bei größeren Mengen brauchst du ein Bankschließfach bzw. einen Safe. Außerdem wirft Gold im Gegensatz zu Aktien keine regelmäßigen Erträge ab.
  • Immobilien sind in den vergangenen Jahren sehr beliebt gewesen und konnten ihren Wert beachtlich steigern – zumindest in attraktiven Lagen. Als Anleger musst du zwischen einem Eigenheim oder einer Immobilie zur Vermietung unterscheiden. Ein Investment im klassischen Sinn wäre nur die Immobilie zur Vermietung, weil sie regelmäßige Mieterträge generiert. Immobilien sind jedoch ein sehr teures Investment, weshalb sich das Risiko nur schwer streuen lässt. Entwickelt sich der Wert einer Immobilie nicht wie erwartet, sind hohe Verluste möglich.
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