Digitale Geschäftsmodelle – Online Business

Digitale Geschäftsmodelle

Was sind eigentlich digitale Geschäftsmodelle? Welches Online-Geschäftsmodell ist besonders für Anfänger und Neueinsteiger geeignet? Und zu guter letzt: Welches von ihnen ist am profitabelsten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekommst du in diesem Beitrag.

Was sind digitale Geschäftsmodelle?

Digitale Geschäftsmodelle sind unserer Definition nach alle Geschäftsmodelle, die zur Kategorie der Online-Businessmodelle gehören.

Eines der vielen digitalen Geschäftsmodelle kann man dafür nutzen, um in die Selbstständigkeit einzutreten und sein eigenes Online-Business aufzubauen. Denn bei diesen Geschäftsmodellen handelt es sich um sich schon bewährte Businessmodelle, die einem langfristig auch sicher Erfolg bringen. Hierbei benötigt es natürlich Ausdauer, man wird nun mal nicht von heute auf morgen Millionär. Ein angehender Online-Unternehmer kann sich also eines der Businessmodelle herauspicken und mit dem Umsetzen beginnen. Es ist nicht mehr notwendig, sich etwas Neues, Innovatives auszudenken, um finanziell frei zu werden. Natürlich ist und bleibt dies trotzdem noch eine Möglichkeit, bei der der finanzielle Erfolg sicherlich auch sehr hoch wäre.

Vergiss aber nicht, dass man heutzutage nicht mehr etwas Neues erfinden muss, um erfolgreich zu werden. Es geht lediglich darum, ein Bedürfnis zu stillen oder ein Problem zu lösen.

Was sind die unterschiedlichen digitalen Geschäftsmodelle?

Affiliate Marketing – digitale Geschäftsmodelle

Affiliate Marketing ist wohl eines der bekanntesten digitalen Geschäftsmodelle. Wahrscheinlich liegt dies auch daran, dass es so einfach umzusetzen ist und keinerlei bis kaum Startkapital notwendig ist. Trotzdem wissen viele Menschen nicht, wie sie starten sollen oder wie man nun das erste Geld als Affiliate verdient. Vielleicht ist es ja doch nicht so einfach? Naja, eins ist sicher, mit Affiliate Marketing kann man finanziell frei werden und ein passives Einkommen aufbauen. Doch wie funktioniert es eigentlich, was ist Affiliate Marketing?

Im Grunde genommen geht es beim Affiliate Marketing darum, Produkte oder Dienstleistungen anderer Unternehmen zu bewerben und letztendlich Verkäufe zu generieren. Du arbeitest sozusagen als externen Vertriebler eines Unternehmens und bringst das Produkt an den Mann! Für deinen Aufwand erhältst du pro Verkauf einen gewissen prozentualen Anteil vom Verkaufspreis, Provision genannt. Damit festgestellt werden kann, dass der Käufer über dich kam, werden sogenannte Affiliate Links verwendet (jeder Affiliate hat seinen eigenen). Genaueres über Affiliate Marketing kannst du hier nachlesen.

Dropshipping – digitale Geschäftsmodelle

Dropshipping
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Dropshipping, auch Streckengeschäft genannt, ist ein weiteres digitales Geschäftsmodell, welches vor allen Dingen von Neueinsteigern im Ecomerce (Online-Handel) genutzt wird. Bei diesem Businessmodell werden meist einzigartige, besondere und innovative Produkte sehr günstig in Südostasien gekauft und dann wieder für einen höheren Preis an Kunden in Europa oder Deutschland verkauft. Vertrieben werden die Produkte meist über einen eigenen Online-Shop, welcher in den häufigsten Fällen mithilfe dem Onlineshop-Builder Shopify läuft.

Die Besonderheit des Streckengeschäfts ist, dass der Verkäufer, der Dropshipper, nie eines von den angebotenen Produkten je selbst gesehen hat, wenn es beim Endkunden angekommen ist. Denn das Ganze läuft so: Der Kunde kommt auf die Website des Dropshipping-Online-Shops und gibt eine Bestellung auf, danach gibt der Shopinhaber eine Bestellung für das Produkt bei einem „China-Store“ auf, in der Regel Aliexpress. Bei diesen „China-Stores“ kann man nämlich sehr kostengünstig direkt beim Hersteller aus dem fernen China bestellen. Als Adresse gibt der Dropshipper nun aber nicht seine eigene an, sondern die seines Kunden. So muss er sich weder um die Produktion, noch um den Versand kümmern und der Hersteller schickt das Produkt direkt an den Käufer vom Online-Shop. An der Gelddifferenz verdient der Dropshipper.

Selbst wenn es für den ein oder anderen als sehr einfach wirkt, so ist das Streckengeschäft dennoch um einiges komplexer und kostenaufwendiger als Affiliate Marketing. Beim Dropshipping muss sehr viel rechtlich beachtet werden, da physische Produkte verkauft werden. Des weiteren fällt in der Regel eine monatliche Gebühr für die Nutzung des Online-Shops an. Und nicht außer Acht lassen sollte man die anfallenden Werbekosten, um überhaupt Verkäufe generieren zu können. Ein Online-Shop ranked nämlich nicht gleich Platz 1 bei Google. Du willst noch mehr über Dropshipping erfahren? Dann lies hier weiter: Was ist Dropshipping und wie fängt man damit an?

Print-on-Demand

Print-On-Demand ist ganz einfach gesagt eine andere Form des Dropshippings. Denn auch hier hat man die Produkte nicht bereits vor dem Kauf eines Kunden, weshalb auch hier keine Lager- bzw. Produktionskosten anfallen. Bei diesem digitalen Geschäftsmodell setzt man nicht auf Massenware aus China. Es geht viel mehr darum, ein einzigartiges Produkt zu erschaffen, welches der Kunde personalisiert bestellen kannst. So sind Print-On-Demand Produkte meist T-Shirts, Tassen, Kissen oder Handyhüllen. Der Käufer kauft ein personalisiertes Produkt auf der Website des Print-On-Demand Shops und der Inhaber / Dropshipper des Stores gibt daraufhin bei einem „Bedruckunternehmen“ eine Bestellung mit der Adresse des Käufers auf.

Bei diesem Geschäftsmodell benötigst du ungefähr genauso viel Startkapital wie beim Dropshipping.

Was ist Print on Demand? – hier klicken, um noch mehr zu erfahren

Eigenes Produkt oder Dienstleistung – digitale Geschäftsmodelle

Das Vierte der digitalen Geschäftsmodelle ist das Online-Business mit einem eigenen Produkt oder einer Dienstleistung. Wer genug Startkapital und Zeit hat, kann durchaus auch ein eigenes Produkt auf den Markt bringen oder eine Dienstleistung anbieten. Bei dem Produkt ist es jedoch deutlich einfacher, wenn man sich für ein digitales anstatt ein physisches Produkt entscheidest. Diese Entscheidung bleibt letztendlich trotzdem bei jedem selbst… Neben dem Startkapital und der Zeit benötigt es bei diesem digitalen Geschäftsmodell auch eine gute Idee.

Das digitale oder physische Produkt kannt man beispielsweise mithilfe von Digistore24, als Zahlungsdienstleister für Websites oder dem eingebauten Zahlungssystems eines Shopify Shops verkaufen.

Welches digitale Geschäftsmodell ist am profitabelsten?

Affiliate Marketing ist am profitabelsten - digitale Geschäftsmodelle

Diese Frage ist eigentlich nicht so pauschal zu beantworten, da das ganz von den Umständen und der jeweiligen Situation abhängig ist. So kann man mit bestimmten Affiliate-Nischenseiten deutlich mehr Geld verdienen als mit manchen Dropshipping Produkten. Beim Affiliate Marketing ist vor allen Dingen die Branche bzw. die Nische ausschlaggebend, wie profitabel das Ganze ist. Davon hängt letztendlich auch die Provisionspanne bei Partnerprogrammen ab.

Dropshipping und Print-on-Demand können jedoch auch sehr profitabel sein, wenn man die richtigen Produkte auswählt und bei POD eine einzigartige Idee hat. Ist dies nicht der Fall und man hat noch nicht den Riecher für „knaller“ / umsatzstarke Produkte, so wird man mit Affiliate Marketing zu Beginn wohl sicher mehr verdienen. Langfristig gesehen wird aber Print-on-Demand das beste Businessmodell sein, da Dropshipping durch verschiedene Faktoren immer unattraktiver wird. Bei Affiliate Marketing sind auch gewisse Grenzen gesetzt.

Was für ein Businessmodell ist besonders für Neueinsteiger geeignet?

Für Neueinsteiger im Online-Business Bereich ist, wie bereits geschrieben, Affiliate Marketing the Way to go. Durch das geringe Startkapital das benötigt wird, ist Affiliate Marketing definitiv das beste digitale Geschäftsmodell für Menschen, welche sich vor kurzem dafür entschieden haben, finanziell frei zu werden. Auch durch die einfache Umsetzung ist es sehr attraktiv, mit Affiliate Marketing zu beginnen.

Wer dennoch konkreter einsteigen will und einiges an Startkapital zur Verfügung hat, kann sich auch an POD oder Dropshipping wagen. Aber Vorsicht: Anfangs wird es nicht so gut laufen, wie erwartet und einiges an Geld wird verloren gehen. Es dauert eine gewisse Zeit lang, bis aus den monatlich bezahlten „Lehrgeldern“ Gewinne werden. 

Weiteres über digitale Geschäftsmodelle und Online-Business erfährst du hier.