Nicht immer ist es so leicht, direkt auf Anhieb seine Ziele im Leben zu bestimmen. In unserer großen, weiten Welt gibt es nämlich viele verlockende Dinge, die du anstreben könntest.

Umso wichtiger ist es, dass du deine wirklichen Ziele im Leben findest und diese dich antreiben. Du musst für diese wahrhaftig brennen! Denn wenn es später darum geht, deine Ziele zu erreichen, ist es wichtig, dass du diese auf jeden Fall, ohne wenn und aber, erreichen möchtest. Für die notwendige Motivation kannst du dir Zitate zum Thema Ziele durchlesen.

Deshalb werden wir dir in diesem Beitrag anschaulich & einfach erklären, wie du deine Ziele im Leben findest. Am Ende werden wir dir sogar noch ein paar Beispiele mit auf den Weg geben. Letztendlich musst du aber dennoch ganz alleine herausfinden, welche Ziele du erreichen möchtest.

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4 Möglichkeiten, um deine persönlichen Ziele zu finden

Im Folgenden möchten wir dir vier Möglichkeiten und Übungen vorstellen, mit denen du deinen Zielen im Leben auf die Spur kommst. Keine Angst, die Übungen sind weder schwer, noch kompliziert. Wahrscheinlich wirst du beim Lösen der Aufgaben sogar Spaß haben.

Um der Antwort auf die große Frage nach den Zielen im Leben auf die Schliche zu kommen, musst du nicht zwangsläufig alle 4 Möglichkeiten ausprobieren. Suche dir hierfür einfach eine der vier aus, am besten die, die für dich am vielversprechendsten klingt.

4 konkrete Tipps, um deine Ziele finden, kannst du dir übrigens hier durchlesen.

Möglichkeit 1: Der perfekte Tag

Die erste Übung, die wir dir gerne vorstellen würden, ist „Der perfekte Tag“. Bei dieser wundervollen Übung geht es darum, dass du deiner Phantasie freien Lauf lässt und spielerisch erkennst, was dir wirklich wichtig ist.

Wie der Name schon sagt, kannst du die Realität bei dieser Möglichkeit über Board werfen und mit dem Tagträumen beginnen. Stelle dir deinen perfekten Tag vor! Und mit perfektem Tag ist nicht nur ein guter und toller Tag im hier und jetzt gemeint, sondern viel eher ein wirklich perfekter Tag, von dem du nur träumen kannst. Ganz egal, wie absurd und unrealistisch es ist, lasse deiner Kreativität freien Lauf und überlege dir, wie der beste Tag in deinem Leben aussehen würde. Es sind dir keine Grenzen gesetzt!

Die Übung haben wir in dem Buch „Wishcraft: How to Get What You Really Want“ von der berühmten amerikanischen Erfolgsautorin Barbara Sher gefunden.
Dein perfekter Tag - Ziele im Leben
Vielleicht gehört zu deinem perfekten Tag das Surfen bei Sonnenuntergang an einem schönen warmen Sommertag.

Schreibe deinen perfekten Tag auf

Damit dir diese Aufgabe auch wirklich dabei hilft, deine Ziele im Leben zu finden, solltest du dir deinen perfekten Tag aufschreiben. Setze dich hierfür an ein ruhiges Örtchen, vielleicht sogar an die frische Luft und schreibe einfach alles auf, was dir in den Sinn kommt, wenn du an deinen perfekten Tag denkst.

Wahrscheinlich hast du bisher nur an Stichpunkte gedacht: Wenn du magst kannst du deinen perfekten Tag aber auch durch einen Fließtext beschreiben.

Es gibt keine Grenzen

Ganz egal, ob dein perfekter Tag noch so unrealistisch und niemals umsetzbar erscheint, schreibe ihn trotzdem auf. Es geht bei dieser Übung nämlich nicht darum, möglichst realistisch zu sein, sondern zu ermitteln, was du wirklich willst. Gehe also über die Grenzen deines Alltags hinaus, blockiere deinen Verstand und lass deinen Gedanken, Wünschen und Träumen freien Lauf. Was möchtest du an deinem perfekten Tag alles erleben?

Grundsätzlich solltest du dir merken, dass es keine Grenzen im Leben gibt. Du kannst alles erreichen, wenn du nur hart genug dafür arbeitest und es wirklich willst.

Das solltest du beachten

Grundsätzlich gibt es eigentlich nicht so viel, was du bei dieser Möglichkeit beachten musst. Du solltest lediglich im Hinterkopf behalten, dass dir die Dinge, die du an deinem perfekten Tag erlebst, nicht allzu schnell wieder langweilig werden sollten. Wähle also keine Aktivitäten aus, die du nur einmal im Leben machen willst (z.B. Bungee-Jumping oder einen Fallschirmsprung). Konzentriere dich eher auf Dinge, die du auch noch nach dem 100. Mal interessant und spaßbereitend findest.

Am besten erfindest du einen perfekten Tag, von dem du nie genug bekommen kannst.

Fallschirm springen an deinem perfekten Tag? - lieber nicht - Ziele im Leben
Fallschirmspringen solltest du lieber nicht in deinen perfekten Tag einbauen.

Mache dir viele Gedanken

Je mehr Details du dir für deinen idealen Tag ausdenkst, desto besser. Die folgenden Fragen könnten dir für die Details behilflich sein:

  • Mit welchem Menschen möchtest du an deinem perfekten Tag zusammensein?
  • Wen möchtest du alles treffen? Nur Freunde oder auch Promis?
  • Wie sieht es mit der Größe deines Hauses bzw. deiner Wohnung aus?
  • In welchem Land wirst du an deinem besonderen Tag wohnen?
  • Wie sieht es dort aus?
  • Was für Aktivitäten willst du an deinem Tag ausüben? Was willst du machen?
  • Wie verdienst du dein Geld oder bist du vielleicht sogar reich an diesem Tag?
  • Gehst du arbeiten?
  • Was besitzt du alles? Fährst du vielleicht ein teures Auto oder trägst teure Kleidung?
  • Wie sieht es mit Haustieren und Pflanzen aus?
  • Ist es an deinem perfekten Tag eher kalt oder warm?

….

Sicherlich fallen dir noch einige weitere interessante Fragen und Details ein. Diese solltest du unbedingt zu deinem idealen Tag ergänzen.

Dein Alltag kann auch im perfekten Tag vorkommen

Das eine schließt das andere nicht aus: Nur weil dein Tag ein perfekter Tag sein soll, heißt das nicht, dass du nicht auch Dinge aus deinem momentanen Alltag hinzufügen kannst. Verbringst du z.B. gerne Zeit mit deinem Kind, dann gehört dies natürlich auch zu deinem perfekten Tag dazu.

Auch wenn dir eine Sache oder Aktivität Spaß macht, welche bereits in deinen Alltag integriert ist, kannst du diese zu deinem idealen Tag hinzufügen.

So findest du deine Ziele im Leben mithilfe deines perfekten Tages heraus

Sicherlich fragst du dich jetzt, inwiefern du nun mithilfe deiner gemachten Gedanken deine persönlichen Ziele im Leben herausfindest.

Eigentlich ist es ganz einfach: Du kannst dir entweder den ganzen Tag als großes Ziel setzen, d.h. du möchtest einmal oder mehrmals in deinem Leben deinen perfekten Tag erleben, oder du teilst deinen Tag in mehrere kleine Ziele auf, an denen du dann nach und nach arbeitest.

Letzteres in der Regel sinnvoller, da du so nicht die Motivation verlieren kannst, wenn dein großes Ziel, vielleicht zu anspruchsvoll ist. Mit Variante 2 kannst du hingegen regelmäßig einen Teil deines idealen Tages erreichen bzw. erleben und du bekommst zusätzlich noch Motivation, weiterzumachen.

Was sind deine Ziele im Leben?
Was sind deine Ziele im Leben?

Ordne die einzelnen Teile deines perfekten Tages nach Wichtigkeit

Als nächsten Schritt solltest du die einzelnen Elemente deines Tages nach Wichtigkeit sortieren. Die drei folgenden Kategorien können dir dabei behilflich sein: Unverzichtbar, Wichtig und Nicht So Wichtig.

  • Unverzichtbar: Was ist für dich an deinem perfekten Tag unverzichtbar? Was möchtest du unbedingt erleben? Und was würde dich unglücklich machen oder dir vielleicht sogar das Herz brechen, wenn du es weglässt?
  • Wichtig: Welche Elemente sind für deinen idealen Tag besonders wichtig? Was gehört zu den Dingen, die dir sehr wichtig sind, aber auf die du im Notfall noch verzichten könntest?
  • Nicht So Wichtig: Was wäre schön, wenn es ein Teil deines idealen Tages wäre, aber es dennoch verzichtbar ist?

Nachdem du nun die einzelnen Stationen deines perfekten Tages nach ihrer Wichtigkeit sortiert hast, verfügst du über eine klare Vorstellung, was für dich am wichtigsten und was am unwichtigsten ist. Viele Elemente aus der ersten und vielleicht sogar noch aus der zweiten Kategorie könnten deine wahren Ziele im Leben sein.

Wiederhole „Der perfekte Tag“ regelmäßig

Um dir wirklich sicher sein zu können, dass eines der Ziele der ersten Kategorie zu deinen persönlichen Zielen im Leben zählt, solltest du diese Übung nach einer gewissen Zeit erneut machen. So findest du heraus, was dir nicht nur an einem bestimmten Tag von besonderer Bedeutung ist, sondern auch langfristig.

Teile aus der ersten Kategorie, die auch noch beim zweiten oder dritten Mal ein Teil deines idealen Tages sind, kannst du mit hoher Wahrscheinlichkeit als deine wahren Ziele im Leben ansehen. Nun weißt du hoffentlich, an was für Zielen du arbeiten solltest und welche dich erfüllen, wenn du sie erreichst.

Möglichkeit 2: Deine persönlichen Lebensbereiche erkunden

Wie bereits am Anfang geschrieben, gibt es noch drei weitere Möglichkeiten, deine persönlichen Ziele im Leben herauszufinden. Wenn dir also die erste Methode („Der perfekte Tag“) nicht besonders zusagt, kannst du auch die folgende Möglichkeit ausprobieren oder eine der verbleibenden zwei, dir wir im Verlauf des Beitrags noch beschreiben werden.

Nun aber zu Möglichkeit Nr. 2, deine eigenen Lebensbereiche zu erkunden:
Um herauszufinden, was du in Zukunft erreichen willst, ist es durchaus nützlich, wenn du dich erst einmal mit deiner momentanen Lebenssituation beschäftigst. Mit der 2. Methode, die wir dir nun im Folgenden vorstellen möchten, bekommst du die nötige Klarheit über deine jetzigen Lebensbereiche und verstehst auch deren Bedeutung für dein Leben.

Das Obige ist besonders wichtig, wenn es darum geht, die eigenen Ziele im Leben zu erkunden. Immerhin musst du ja wissen, wo du heutzutage stehst, damit du weißt, wo du dann später sein willst.

Die persönlichen Lebensbereiche erkunden
Wo bin ich und wo möchte ich hin? – Möglichkeit 2 hilft dir dabei, es herauszufinden.

Welche Lebensbereiche gibt es?

Bevor du dich mit der Frage auseinandersetzt, wo du dich gerade in deinem Leben befindest, ist es wichtig, dass du deine persönlichen Lebensbereiche erkundest. Zuerst musst du herausfinden, welche Bereiche es in deinem Leben überhaupt gibt und welche Rolle du in diesen spielst. Unter einem Lebensbereich versteht man grundsätzlich einen Teil des Lebens, über den du nachdenkst und für den du Zeit und Arbeit verwendest. Eine Rolle ist wiederum eine Funktion, die du in deinem Leben ausfüllst.

Erst nachdem du dich mit deinen verschiedenen Lebensbereichen und den dazugehörigen Rollen beschäftigt hast, beginnst du damit, dir Gedanken darüber zu machen, wo und wie du in deinen Lebensbereichen aufgestellt bist bzw. an welcher Position du dich in diesen befindest.

Beispiele für Lebensbereiche

Für ein Großteil der Menschen stellen insbesondere die unten beschriebenen Bereiche einen wichtigen Teil des Lebens dar:

  • Familie und Partnerschaft
  • Freunde, soziale Kontakte
  • Finanzielles in Kombination mit Materiellem
  • Spirituelles und Religion
  • Hobby, Freizeit, Entspannung
  • Persönliches und Privates, persönliche Weiterentwicklung
  • Intellektuelles, Lernen
  • Sonstiges

Sicherlich treffen auch einige der obigen Lebensbereiche auf dich persönlich zu, nicht wahr?

Die unterschiedlichen Rollen in den verschiedenen Lebensbereichen

Neben den verschiedensten Lebensbereichen, gibt es auch noch die unterschiedlichsten Rollen, die wir in diesen Bereichen erfüllen. Vor allen Dingen, welche konkreten Rollen das in deinem Falle sind und wie du über diese denkst, hat Einfluss auf dein Mindset und dein Leben.

Deshalb ist es wichtig für dich, dass du herausfindest, welche Rollen du innehast und was diese für dich bedeuten. Im Folgenden stellen wir dir deshalb ein paar lebenstypische Rollen vor, um dir das Ganze zu erleichtern:

  • Vater, Mutter, Sohn, Tochter und weitere Familienmitglieder
  • Angestellter, Chef und Abteilungsleiter
  • Segler, Skatspieler, Schachmeister, Golfer oder auch Kegelbruder
  • Mitglied in der Gemeinde, Ehrenamtlicher
  • Weltbewohner, Europäer, Deutscher, Franzose
  • Hamburger, Berliner, Frankfurter
  • Buddhist, Christ, Jude
  • Ich – einfach ich
  • Freund, Bekannter, Nachbar
  • Naturfreund, Reisender
  • Sparfuchs, Konsumopfer
Reisen ist doch was Schönes, oder? - Ziele im Leben
Siehst du dich selbst im Reisen?

Wie findest du damit deine Ziele im Leben heraus?

Wenn du schlussendlich all deine Rollen und Lebensbereiche erkundet hast, geht es darum, sich zu fragen, was du alles von diesen einzelnen Lebensbereichen und Rollen erwartest. Was möchtest du explizit, bezogen auf einen Teilbereich deines Lebens erreichen? Sofern deine Erwartungen in einem Bereich noch nicht erfüllt sind, ist es sinnvoll, wenn du dir die Erfüllung dieser Erwartungen als Ziel setzt. Die Suche nach deinen Lebenszielen ist nun durch die geleistete Vorarbeit deutlich einfacher geworden, nicht wahr? Das liegt hauptsächlich daran, dass die Suche durch das Orientieren an den Lebensbereichen einen roten Faden bekommen hat.

Was möchtest du sonst noch in deinem Leben erreichen?
Falls du mehr aus deinem Leben machen willst, kannst du dir genauso als Ziel setzen, neue Erfahrungen in anderen Lebensbereichen und Rollen zu sammeln. Grundsätzlich sind dir keine Grenzen gesetzt, du kannst in deinem Leben alles erreichen, von dem du träumst.

Möglichkeit 3: Der 80. Geburtstag

Zwei verschiedene Methoden hast du nun bereits kennengelernt, um herauszufinden, wie deine persönlichen Ziele im Leben lauten. Auch die dritte Methode „Der 80. Geburtstag“ kann dir dabei helfen, deine Lebensziele zu identifizieren.

Unsere eigenen Werte hängen oft mit unseren Zielen zusammen und geben uns manchmal sogar Ziele vor. Zusätzlich ist es sehr wichtig, dass diese Werte im Einklang mit unseren Zielen stehen, sodass es bei uns nicht zu inneren Konflikten kommt. Das wäre ja eher kontraproduktiv, wenn wir unsere Ziele auch wirklich erreichen wollen. Ganz abgesehen davon, kannst aus deinen Werten auch konkrete Ziele im Leben ableiten.

Mithilfe der Übung „80. Geburtstag“ lernst du deshalb dein eigenes Wertesystem näher kennen und wirst auch aus anderen Blickwinkeln bzw. Perspektiven auf dein Leben schauen.

Du feierst deinen 80. Geburtstag

Stell dir vor, dass zu deinem 80. Geburtstag eine große Feier für dich stattfindet. Du stehst im Mittelpunkt deiner Geburtstagsparty und sitzt in einem bequemen Lehnstuhl. Du freust dich, dass so viele Freunde und Verwandten wegen deinem Geburtstag gekommen sind, sich mit dir unterhalten und dir persönlich gratulieren.

Nachdem an deinem Geburtstag leckeres und feines Essen aufgetischt wurde und jeder mit dem Speisen fertig ist, wollen vier deiner Gäste eine kleine Rede über dich halten. Sie werden über dein Leben, das was du erreicht hast und über deine positiven Eigenschaften sprechen.

Die vier Leute, die eine kleine Rede für dich halten wollen, sind:

  • ein guter Freund bzw. eine gute Freundin von dir
  • jemand aus deiner Familie
  • einer deiner ehemaligen Arbeitskollegen
  • und jemand aus deiner Stadt bzw. Gemeinde, in der du lebst, z.B. die Bürgermeisterin

Was würdest du hören wollen?

Diese vier Gäste deiner Party werden also eine Rede über dich halten. Was würdest du gerne über dich selbst hören? Was sollen die vier Redner alles über dich erzählen?

Wenn du nun darüber nachdenkst, ist es wichtig, dass du dich nicht fragst, was andere momentan realistischerweise über dich sagen würden, sondern was du wirklich über dich selbst hören möchtest. Es geht bei dieser Übung lediglich um deine Wunschvorstellung: Was sollen andere Menschen demnach über dich und dein Leben denken, wenn du 80 Jahre alt bist?

Dein 80. Geburtstag
Stell dir vor, an deinem 80. Geburtstag halten vier deiner Gäste eine Rede über dich.

Welche Dinge würden dich an deinem Lebensabend zufrieden machen?

Häufig schauen ältere Menschen unzufrieden und unglücklich auf ihr bereits vergangenes Leben zurück, weil sie manche Dinge lieber anders gemacht oder andere Prioritäten gesetzt hätten.
Wenn du dich bereits heute fragst, was du am Ende deines Lebens erreicht haben willst, kannst du auch heute schon dafür sorgen, dass du am Lebensabend glücklich und zufrieden auf dein vergangenes Leben zurückblicken kannst. Mit 80 kannst du dann, anstatt enttäuscht von dir selbst zu sein, stolz und zufrieden deine letzten Jahre genießen.

Wie du deine persönlichen Wertvorstellungen entdeckst

Wenn du darüber nachgedacht hast, was du gerne an deinem 80. Geburtstag über dich selbst hören würdest, sind dir sicherlich auch einige persönliche, positive Eigenschaften in den Sinn gekommen. Dazu gehören z.B. Werte wie Ehrlichkeit, Treue oder Hilfsbereitschaft.

Wahrscheinlich vertrittst du solche Werte gleichermaßen, weshalb du sie dir als Ziele im Leben setzen kannst, d.h. du arbeitest daran, so zu werden, wie die anderen über dich an deiner Party zum 80. Geburtstag reden sollen.

Auf den ersten Blick werden dir diese Wertvorstellungen jedoch nicht als konkrete, persönliche Ziele erscheinen, was allerdings auch gar nicht schlimm ist, weil du im darauffolgenden Abschnitt lernst, wie du diese in Ziele umwandeln kannst.

Werte in Ziele umwandeln

Wie du aus diesen Wertvorstellungen nun deine Ziele im Leben ableiten kannst, erklären wir dir in diesem Abschnitt.

Ganz einfach gesagt: Aus den eigenen Werten können sich problemlos und direkt Ziele ergeben. Ist es dir zum Beispiel wichtig, ein hilfsbereiter Mensch zu sein, so kannst du dir dies konkret als Ziel vornehmen, indem du dich beispielsweise ehrenamtlich in der Nachbarschaftshilfe engagierst. Sich eine seiner Wertvorstellungen zum Ziel zu machen, ist also super einfach und das kriegt jeder hin!

Ein anderes Beispiel wäre, dass wenn du später über dich selbst hören möchtest, dass du berühmt bist, dir dementsprechend das Ziel setzt, berühmt zu werden. Mithilfe der Übung „80. Geburtstag“ ist es somit leicht, seine Ziele im Leben zu finden.

Später berühmt? - Ziele im Leben
Möchtest du später berühmt sein?

Möglichkeit 4: Plus- und Minusanalyse des eigenen Lebens

Nun hast du bereits drei der vier Möglichkeiten und Methoden kennengelernt, um deine Ziele im Leben herauszufinden und wir würden dir jetzt auch noch gerne die letzte vorstellen.

Vielleicht hat dir bis hierhin noch keine der vorgestellten Methoden so wirklich geholfen oder gefallen, dann keine Angst, denn Möglichkeit Nr. 4 ist mit die einfachste und unserer Meinung nach auch die tollste der vier Möglichkeiten.

Bei der Plus- und Minusanalyse des eigenen Lebens geht es nämlich darum, zu erkennen, welche positiven und welche negativen Dinge es in deinem Leben gibt. Damit du weißt, was du von deinem Leben erwartest, ist es eben hilfreich zu wissen, was dir gut tut und was nicht. Außerdem können sich aus der Plus- und Minusanalyse auch ganz einfach Ziele ableiten lassen, da du dir z.B. als Ziel setzen kannst, die positiven Dinge in deinem Leben zu vermehren und die negativen zu vermindern.

Wie geht die Plus- und Minusanalyse?

Am besten suchst du dir ein ruhiges Plätzchen und nimmst dir so viel Zeit, wie du brauchst. Wenn du dann an einem ruhigen Ort sitzt, gehst du tief in dein Inneres und überlegst dir, welche Plus- und Minuspunkte es in deinem Leben gibt. Dabei solltest du nicht gleich aufgeben, wenn dir auf Anhieb nur sehr wenig oder gar nichts einfällt. Denke genau nach und suche nach allen positiven sowie negativen Aspekten deines Lebens! Notiere dir anschließend alle Punkte der positiven und negativen Seite.

Als Hilfe kannst du dich übrigens auch, wie bereits oben beschrieben, an den verschiedenen Rollen und Teilbereichen deines Lebens orientieren.

Beispiele für Pluspunkte

Mögliche Pluspunkte könnten z.B. die folgenden sein:

  • lustige Sachen, über die du lachen kannst
  • alles, über das du dich freuen kannst
  • Dinge, die dich erfüllen und glücklich machen
  • deine Bedürfnisse, die erfüllt werden
  • Dinge, die dir wichtig sind
  • Sachen, für die du dankbar bist
  • Erfolge
  • Dinge oder Personen, die du liebst
Liebe ist was ganz Tolles
Ich bin beispielsweise dankbar für meine wundervolle Beziehung ❤️ – Liebe ist was ganz Tolles

Beispiele für Minuspunkte

Leider gibt es kein „perfektes Leben“ und deshalb hat jeder Mensch gewisse Minuspunkte in seinem Leben. Hier sind ein paar Beispiele dafür:

  • alles, was dich traurig oder wütend macht
  • schmerzvolle Dinge
  • Probleme im Alltag
  • alles, was dich stresst
  • Personen, mit denen du immer wieder Streit hast
  • Dinge, mit denen du nicht klarkommst
  • Sachen, über die du dich regelmäßig ärgerst
  • Tätigkeiten, die du nicht gerne tust, aber trotzdem tun musst

Sortiere die Plus- und Minuspunkte

Nachdem du sowohl die positiven als auch die negativen Dinge deines Lebens gesammelt und aufgeschrieben hast, wird es Zeit diese nach ihrer Wichtigkeit zu sortieren.

Das ist wichtig, damit du einen Überblick darüber bekommst, was besonders schön für dich ist und was eben nicht.

Worauf du von deinen Pluspunkten am wenigsten verzichten möchtest, setzt du beim Ordnen an die erste Stelle, gefolgt vom Zweitwichtigsten an zweiter Stelle und so weiter. Mit den Minuspunkten machst du es dann fast genauso: Hier kommt an die erste Stelle, was du am allerliebsten aus deinem Leben entfernen würdest. Das Zweitnegativste kommt bei den Minuspunkten dementsprechend an zweiter Stelle.

Ziele daraus ableiten

Wie bereits bei den vorherigen Methoden, ist es auch bei Möglichkeit Nr. 4 nicht schwer, aus den gemachten Gedanken sinnvolle Ziele abzuleiten . Mögliche Ziele im Leben wären z.B., den obersten Pluspunkten mehr Platz zu schenken und den obersten Minuspunkten weniger Platz zur Verfügung zu stellen oder sie ganz aus deinem Leben zu entfernen.

Zielliste schreiben – Ziele im Leben

Jetzt solltest du so einige deiner Träume, Wünsche, Bedürfnisse und Ziele herausgefunden haben und weißt ganz genau, an welchen Zielen du jetzt arbeiten kannst.

Beginnen solltest du das Ganze mit einer sogenannten Zielliste, auf der du deine Ziele schriftlich fixierst und strukturierst, damit du einen guten Überblick erhältst. Besonders das Aufschreiben der eigenen Ziele ist erwiesenermaßen sinnvoll, da dieses eine höhere Wahrscheinlichkeit bewirkt, seine Ziele zu erreichen. Das hat eine Studie einer renommierten Harvard-Psychologin herausgefunden. Also immer schön die eigenen Ziele aufschreiben, damit du diese auch erreichst!

Schreibe dir eine Zielliste - Ziele im Leben
Schreibe dir deine Ziele im Leben in Form einer Zielliste auf.

Schreibe die Antworten auf diese Fragen auf

Beim Aufschreiben und Strukturieren der eigenen Ziele können dir die folgenden Fragen helfen und für einen gewissen roten Faden und Ordnung in deiner Zielliste sorgen:

  • Was will ich in meinem Leben erreichen? / Was ist mir besonders wichtig?
  • Was will ich besitzen?
  • Was will ich werden?
  • Was will ich können?
  • Was will ich nicht mehr?

Setze Prioritäten

Deine erste Zielliste kann durchaus sehr lang werden, wenn du viele Dinge erreichen möchtest und ein sehr zielstrebiger Mensch bist.

Da eine lange Liste aber meist eher entmutigend als ermutigend wirkt, solltest du dich zunächst einmal für deine drei wichtigsten Ziele im Leben entscheiden. Deshalb musst du Prioritäten setzen.

Was sind Beispiele für Lebensziele?

Zum Ende hin werden wir dir noch ein paar Beispiele für Ziele im Leben vorstellen. Diese können dir als Anregung und Inspiration dienen. Vielleicht ist unter den folgenden Zielen sogar eines dabei, welches auch für dich von größerer Bedeutung ist.

Häufige Ziele im Leben:

  • Das Leben genießen
  • Soziale Beziehungen aufbauen & pflegen
  • Die eigene Leidenschaft finden
  • Gesund leben
  • Auf Reisen gehen
  • Die eigene Komfortzone verlassen

Lebensziel Nr. 1: Das Leben genießen

Dein wichtigstes aller Ziele im Leben sollte sein, das eigene Leben in vollen Zügen zu genießen. Immerhin ist deine Zeit auf diesem Planeten begrenzt und geht meist schneller vorbei, als du denkst. Dein Leben ist zu kurz für ständige Überstunden, Sorgen und Stress. Sei stattdessen lieber fröhlich, gelassen und positiv. Dann lässt sich auch der manchmal sehr anstrengende und nervige Alltag viel einfacher ertragen. Doch wie genießt man eigentlich sein Leben?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so komplex, wie du vielleicht erst einmal denkst, denn es gibt eine simple Antwort darauf: „Gelassenheit“. Lebe im hier und jetzt und nicht in der Vergangenheit oder Zukunft. Einzig und allein der Moment zählt, denn dein Leben könnte jederzeit vorbei sein, ganz ohne Vorwarnung! Deshalb solltest du versuchen, private sowie berufliche Angelegenheiten mit weniger Verbissenheit anzugehen.

Das Leben zu genießen ist besonders wichtig
Das Leben zu genießen, sollte oberste Priorität haben.

Lebensziel Nr. 2: Soziale Beziehungen aufbauen

Im Leben sind Beruflicher- und finanzieller Erfolg nicht alles. Dies solltest du stets im Kopf behalten, wenn du auf der Karriereleiter hoch hinaus willst.

Immerhin weiß man ja nie, wann der nächste Schicksalsschlag um die Ecke lauert und einen komplett aus der Bahn wirft. Dein Geld, deine Brieftasche oder das gefüllte Bankkonto werden dir leider nicht dabei helfen, wieder seelisch auf die Beine zu kommen. Viel eher sind es deine sozialen Kontakte, die maßgeblich dazu beitragen werden. In der Regel unterstützen dich deine Freunde und Familie in einer solchen Situation – sie helfen dir, wieder aufzustehen und dein Krönchen zu richten.

Wir Menschen sind außerdem von Natur aus Sozialwesen, weshalb es dir äußerst schwierig fallen wird, einzig und allein mit deinem schicken, großen Haus und dem Tesla in der Garage glücklich zu werden. Sicherlich willst du deinen Erfolg und die schönen Erlebnisse deines Lebens mit jemand anderem teilen dürfen.

Solltest du dich nicht um deine sozialen Beziehungen kümmern und keine Zeit in diese investieren, so wirst du langfristig gesehen immer einsamer, was dich auf Dauer krank macht. Dies kann auch eine Studie der Harvard University, geführt über 75 Jahre, bestätigen, die zu dem Schluss kam, dass für das Lebensglück einer einzelnen Person nichts so essenziell ist wie die persönlichen sozialen Beziehungen. Je tiefer deine sozialen Beziehungen sind, desto glücklicher wirst du sein.

Und auch deine Karriere wird von dem Investment in deine sozialen Beziehungen profitieren. Private Beziehungen machen dich nämlich grundsätzlich glücklicher, gesünder, selbstbewusster, leistungsfähiger und eben auch erfolgreicher. Es bringt also ziemlich viele Vorteile mit sich, wenn deine Ziele im Leben das Pflegen von Sozialen Beziehungen beinhalten.

Soziale Beziehungen pflegen - Ziele im Leben
Seine Erlebnisse mit einer anderen Person im Leben teilen zu dürfen, ist das Wichtigste überhaupt, sonst ist das Leben früher oder später einsam und trist.

Lebensziel Nr. 3: Die eigene Leidenschaft finden

Leidenschaft ist ein ganz entscheidender Faktor für unsere eigene Lebensfreude. Wenn wir Dinge tun, die uns Spaß bereiten, an denen wir Freude empfinden, dann sind wir automatisch auch glücklicher und genießen den Moment viel intensiver. Wenn wir als Menschen nicht unserer Leidenschaft folgen, dann werden wir auf Dauer unglücklich, sind öfters gestresst und genervt. Oftmals sind Menschen, die nicht mit Leidenschaft leben auch viel enttäuschter von sich selbst.

Genau deshalb solltest du deine eigene Leidenschaft finden und erkunden, was dich in deinem Leben erfüllt. Häufig wird die persönliche Leidenschaft auch zum Beruf gemacht. Dies solltest du auch anstreben, denn dann bist du leidenschaftlicher bei deiner Arbeit dabei, hast größere Aufstiegschancen und gehst deinem Beruf generell glücklicher, fröhlicher und effizienter nach. Nicht nur in Bezug auf deine Karriere ist es sinnvoll, wenn du die eigene Leidenschaft findest, sondern auch für deine Freizeit. Was würdest du am liebsten pausenlos in deiner Freizeit unternehmen? Was erfüllt dich?

Sei ehrlich zu dir selbst und frage dich, was dich wirklich glücklich macht im Leben. Für was brennst du? Was könntest du dir vorstellen, dein ganzes Leben lang zu machen? Wenn du deine persönliche Antwort auf diese Frage herausgefunden hast, investiere so viel Zeit und Energie wie möglich in deine Leidenschaft! So wirst du nachhaltig lebensfroher und genießt dein Leben intensiver.

Leidenschaft ist wie ein inneres Feuer - Ziele im Leben
Deine Leidenschaft ist vergleichbar mit einem Feuer in dir.

Lebensziel Nr. 4: Gesund leben

Neben dem Erkunden der eigenen Leidenschaft, dem Aufbauen von sozialen Beziehungen und dem Genießen des Lebens ist auch das gesunde, bewusste Leben ein sinnvolles Lebensziel.

Soziale Beziehungen zu pflegen, trägt übrigens auch zu einem gesunden Leben bei, da so mehr Glück und Zufriedenheit einen Platz in deinem Leben finden. Als Sozialwesen sind wir Menschen nämlich in Gesellschaft glücklicher, zufriedener und erfüllter, was positive Effekte auf unsere mentale- bzw. psychische Gesundheit hat, welche gleichermaßen Einfluss auf unsere physische Verfassung und Gesundheit nimmt.

Dennoch sind die sozialen Beziehungen selbstverständlich nicht der einzige ausschlaggebende Faktor für eine gute Gesundheit. So ist es genauso wichtig, sich ausreichend zu bewegen, Stress zu reduzieren und sich gesund zu ernähren. Vor allen Dingen Rauchen oder Drogen nehmen sollte ein absolutes Tabu sein! Das gleiche gilt für Unmengen an Alkohol.

Unterstützung für einen gesunden Lifestyle findet man heutzutage an fast jeder Ecke, schau doch einfach mal bei Instagram, YouTube oder anderen Blogs.

Warum sollte ich mir eine gute Gesundheit als Lebensziel setzen?

Gesundheit ist das Wichtigste überhaupt, denn ohne Gesundheit geht nichts und dein Leben würde mit einer schlechten Gesundheit deutlich an Qualität verlieren. Passe deine „Ziele im Leben“-Liste deshalb durchaus an und ergänze eine gute Gesundheit. Immerhin willst du ja auch noch etwas Zeit auf diesem Planeten verbringen und ein langes Leben haben, oder nicht?

Eine gute Gesundheit ist das Wichtigste
Eine gute Gesundheit ist dein wichtigstes Kapital.

Zudem sorgt eine bessere Gesundheit für mehr Stressresistenz und eine höhere Leistungsfähigkeit. Wenn du also regelmäßig etwas Gutes für deine Gesundheit tust, investierst du automatisch auch im indirekten Sinne in deine Karriere.

Lebensziel Nr. 5: Auf Reisen gehen

Reisen ist doch was Schönes, nicht wahr? Neue Kulturen, Orte und Menschen kennenlernen: Beim Reisen sammelst du viele Erfahrungen, welche sich im weiteren Verlauf deines Lebens sehr wahrscheinlich als hilfreich erweisen werden.

Wenn du reist, lernst du soviel wie bei fast keiner anderen Tätigkeit. Und das Tolle ist, dass Reisen und somit auch das Lernen sogar noch Spaß machen. Nicht nur, um wichtige Erfahrungen zu sammeln, sondern auch für deine Persönlichkeitsentwicklung, dein kulturelles Verständnis, deine sozialen Beziehungen und deine Fremdsprachenkenntnisse ist Reisen extrem sinnvoll.

Wie wichtig Fremdsprachen und Auslandserfahrungen heutzutage für deine eigene Karriere, aber auch für dein Leben im Generellen sind, brauchen wir dir wahrscheinlich nicht zu erklären. Es ist ein offenes Geheimnis.

Manchmal ergeben sich aus Bekanntschaften von Reisen auch Freundschaften oder sogar Beziehungen fürs Leben. Und genau damit schließt sich der Kreis zum 2. Ziel: Soziale Beziehungen aufbauen.

Vor allem die Erlebnisse auf den Reisen und die dort getroffenen Menschen, werden dir meist noch lange in Erinnerung bleiben. Deshalb solltest du dir als Lebensziel setzen, so oft wie möglich zu reisen. Egal ob Wochenendtrip, Jahresurlaub oder Spontanurlaub, nutze jede Gelegenheit, um zu reisen.

Reisen als Lebensziel - Ziele im Leben
Deine Ziele im Leben: Reisen sollte dazugehören.

Lebensziel Nr. 6: Die eigene Komfortzone verlassen

Wenn du immer nur das Gleiche tust und keine neuen Herausforderungen annimmst, wird dein Leben mit der Zeit langweilig werden.

Du brauchst regelmäßig neue Erlebnisse und Herausforderungen in deinem Leben, damit du nicht stets auf der selben Stelle trittst. Denn um dich weiterzuentwickeln und mental stärker zu werden, musst du dich zuerst deinen Ängsten stellen.

Ohne Herausforderungen und das Verlassen der eigenen Komfortzone wirst du in deinem Leben immer die gleiche Person bleiben. Sicherlich willst du das nicht, oder? Du willst dich doch weiterentwickeln und zu einer besseren Version von dir selbst werden.

Aus diesem Grund solltest du dir als Lebensziel setzen, regelmäßig deine persönliche Komfortzone zu verlassen.

„Das Leben beginnt außerhalb deiner Komfortzone!“

Neil Donald Walsh

Was ist die Komfortzone? – Ziele im Leben

Immer, wenn du schon einmal etwas tun wolltest, z.B. jemand Fremden auf der Straße ansprechen, du es jedoch nicht gemacht hast, weil du dich nicht getraut hast, spricht man davon, dass du in deiner Komfortzone bist.

Im Grunde genommen ist die Komfortzone eine innere Blockade, die dich davon abhält, Gewohnheiten zu verändern und dich weiterzuentwickeln. Sie sorgt dafür, dass du Dinge nicht tust, weil sie für dich unangenehm sind oder du vor ihnen Angst hast. Eine innere Komfortzone gibt es für alle Bereiche deines Lebens, ganz egal ob im Sport, auf der Arbeit, in der Schule oder im Privaten.

So traust du dich z.B. nicht, deinen Schwarm anzusprechen und bleibst lieber in deiner sicheren Komfortzone, weil du Angst hast, Ablehnung zu erfahren. Das Problem ist jedoch, dass du innerhalb deiner Komfortzone riesige Chancen und Erlebnisse verpasst und dich außerdem nicht weiterentwickelst. Hättest du dich beispielsweise getraut, deinen Schwarm anzusprechen und dich deinen Ängsten gestellt, hättest du jetzt vielleicht die schönste Zeit deines Lebens, aber nein, du hast dich ja nicht getraut. Und genau darin liegt das Problem: Viele Menschen verlassen heutzutage nicht mehr ihre Komfortzone, die für viele im eigenen Wohnzimmer vor dem Fernseher ihren Platz findet.

Durch deine innere Komfortzone gewöhnst du dich an verschiedene Dinge bzw. Tagesabläufe, sodass sobald sich etwas ändert, du in Panik verfällst, weil du nun nicht mehr vorhersagen kannst, was als nächstes passiert. Normalerweise konntest du das bisher aber immer, weil du seit Jahren das Gleiche jeden Tag tust und weißt, wie der Hase läuft.

Menschen, die in ihrer Komfortzone bleiben, schieben ihre eigenen Wünsche in den Hintergrund, nur weil sie Angst vor möglichen Konsequenzen haben. Das ist jedoch der komplett falsche Weg, weil das Leben so sehr schnell langweilig wird und keine Weiterentwicklung bei dir stattfindet.

Die eigene Komfortzone verlassen - Lebensziele
In der Komfortzone ist es einfach und bequem aber keineswegs spannend und lehrreich.
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