Bürgerkriege, Klimakatastrophe, Terroranschläge und Flugzeugabstürze – über solche Ereignisse kann man fast täglich in den Nachrichten lesen. Vor allem auf solch negative Nachrichten solltest du in Zukunft verzichten. Sie bringen dich nicht weiter und schaden deinem seelischen Wohlbefinden.

Warum ein Verzicht auf Nachrichten sinnvoll ist, erklärt dir dieser Beitrag.

Immer mehr negative Nachrichten

Wir Menschen tendieren dazu, negative Informationen stärker zu gewichten als positive. Warum wir das tun, ist nicht ganz geklärt. Es könnte evolutionäre Gründe haben oder kulturell begründet sein.

Vor Millionen von Jahren könnte es vorteilhaft gewesen sein, zu wissen, dass der Kollege aus der Höhle auf der Jagd von einem Raubtier gefressen wurde.

Der Trend der Medien, die Welt als einen schlimmen Ort darzustellen, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Zu diesem Schluss kam eine Studie aus dem Jahr 2011.

Ist unsere Welt wirklich so schlimm?

Nein, natürlich nicht.

Die Welt ist nur halb so gefährlich wie sie in Zeitungen und im Fernsehen dargestellt wird. Die tatsächlichen Gefahren liegen in völlig anderen Bereichen.

Schlechte Nachrichten werden überwiegend von den Mainstream-Medien veröffentlicht, die darauf angewiesen sind, Aufmerksamkeit zu erregen. Ist dir beispielsweise schon aufgefallen, dass Nachrichten häufig verallgemeinernd sind? Oft werden die Themen nur sehr pauschal behandelt. Trotzdem reicht das, um bei uns Lesern Ängste und negative Gefühle hervorzurufen.

Gesellschaftliche Folgen des Nachrichtenkonsums

Der Verzicht auf Nachrichten ist nicht nur für einzelne Menschen empfehlenswert, sondern auch für die ganze Gesellschaft; Wir sollten weniger Nachrichten konsumieren. Dies hätte einen positiven Effekt auf unser Zusammenleben.

Sicherheit wird zu wichtig

Als Gesellschaft, die zu viele Nachrichten über die „Gefahren“ der Welt konsumiert, akzeptieren wir schneller Regeln und Gesetze, die uns angeblich vor diesen Gefahren schützen sollen. Wir tauschen unsere individuelle Freiheit also gegen ein Stück scheinbare Sicherheit ein und machen uns leichter kontrollierbar.

Nachrichten halten uns klein

Nachrichten halten uns klein - Verzicht auf Nachrichten

Wenn du dich den ganzen Tag nur mit Horrorszenarien beschäftigst, hast du kaum Kapazitäten für deine persönliche Weiterentwicklung. Deine innere Kraft geht verloren. Du überfütterst deinen Verstand mit beängstigenden Nachrichten.

Mit eine der größten Gefahren des Medienkonsum ist, andere Meinungen unbedacht zu übernehmen. Wir glauben, dass die Redaktionshäuser wissen, was richtig und falsch ist. Es kann sogar passieren, dass wir beim Konsum von schlechten Nachrichten unseren gesunden Menschenverstand abschalten.

Unbestreitbar ist, dass die Stimmung der Bevölkerung vor allem von den Mainstream-Medien abhängt.

Fake News

Eine weitere Gefahr sind Fake News. Diese bringen uns durch falsche Informationen dazu, falsche Entscheidungen zu treffen. Es ist nicht immer einfach, zwischen wahren und falschen Informationen zu unterscheiden.

Selbst etablierte und vertrauenswürdige Nachrichtenpublikationen haben in der Vergangenheit schon mal Fake News veröffentlicht. Nachrichten sind deshalb immer mit Vorsicht zu genießen.

Zu viel Vertrauen in Autoritäten

Ein großer Teil der Bevölkerung muss auf die Arbeit der Redaktionen und Journalisten vertrauen. Informationen eigenständig auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, ist schwierig und zeitintensiv.

Die Medien sind ein selbsternanntes „Spachrohr“ der Allgemeinheit. Viele vertrauen ihnen. Für die Demokratie kann so etwas gefährlich werden. Jeder sollte sich nämlich sein eigenes Bild machen.

Persönliche Folgen des Nachrichtenkonsums

Die persönlichen Folgen eines starken Nachrichtenkonsums sind genauso schlimm wie die der Gesellschaft.

Wichtige Themen fallen unter den Tisch

Wirklich interessante Themen verlieren bei der ganzen Plakatierung und Verallgemeinerung an Bedeutung. Von einigen Dingen wirst du wahrscheinlich nichts mitbekommen, obwohl sie viel wichtiger wären als beispielsweise der neuste Klatsch und Tratsch über Promis.

Pessimismus

Angst besiegen durch Akzeptieren

Während du dich durch Schreckensmeldungen über Bedrohungen und Probleme wälzt, fokussiert sich dein Gehirn auf das Negative. Es programmiert sich langsam – aber stetig – auf Pessimismus.

Du wirst nach einiger Zeit hauptsächlich negative Dinge wahrnehmen. Deine Angst vor möglichen Gefahren verstärkt diese negative Energie, wodurch sich ein Teufelskreis ergibt.

Verlust des Selbstwertgefühls

In den Mainstream-Medien bekommen wir vor allem Schönheitsideale zu sehen: „So hat man auszusehen, um in der Gesellschaft als schön zu gelten.

Jeder von uns vergleicht sich bewusst oder unterbewusst mit anderen Menschen und eben auch mit diesen Schönheitsidealen. Das Problem daran ist, dass die heutigen Schönheitsideale falsche Werte vermitteln.

Wenn du zu viele Nachrichten konsumierst, beginnst du möglicherweise, an dir selbst zu zweifeln. Diese Zweifel sind allerdings unbegründet. Auch jemand, der nicht dem Mainstreamideal entspricht, kann hübsch sein. Schönheit ist Auslegungssache.

Eine entscheidende Rolle spielt auch die Werbung, die uns suggeriert, welche gesellschaftlichen Schönheitsideale es gibt. Meistens sind diese mit neuster Mode und teurem Make-up verbunden. Viele Menschen rennen den Trends hinterher und geben unnötig viel Geld aus.

Künstliche Realität

Das Leben wird in den Medien oft als gefährlich dargestellt. Wenn du zu viele Nachrichten schaust, begibst du dich in eine Art künstliche Realität. Diese beruht auf den Nachrichtenmeldungen und nicht deinen persönlichen Erfahrungen. In dieser künstlichen Realität ist Angst eine der vorherrschenden negativen Emotionen.

Fixierter Horizont

Deine Aufmerksamkeit bleibt durch extremen Nachrichtenkonsum im fixierten Zustand. Du fixierst dich nur noch auf die neusten Nachrichten und scheinbaren Gefahren des Lebens und willst immer up to date sein.

Ein Verzicht auf Nachrichten kann helfen. Statt Nachrichten zu lesen, kannst du beispielsweise in der Natur spazieren gehen und zur Ruhe kommen.

Ist das wichtig?

Ist das wichtig? - Verzicht auf Nachrichten
Was bringt dir beispielsweise die Information über Krieg in anderen Ländern?

Die meisten Nachrichtenmeldungen sind, wie bereits geschrieben, negativ.

Weil oft verallgemeinert wird, entsteht das Gefühl, an der Situation nichts ändern zu können und das stimmt natürlich auch. Wenn es z.B. Krieg in anderen Ländern gibt, kannst du nichts daran ändern.

Doch die Frage ist: Wofür brauchst du dann diese Informationen? Solche Schreckensnachrichten bringen dich nicht weiter, sondern stürzen dich nur in negative Gedanken und Emotionen.

Vernachlässigung der sozialen Beziehungen

Anstatt sich abends mit Freunden zu treffen, schauen die meisten Menschen lieber die Tagesschau oder lassen sich anderweitig mit den neusten News berieseln. Deine sozialen Kontakte verarmen dadurch.

Der Austausch mit Familie und Freunden fällt hinten runter, weil man es bevorzugt, sich auf dem Sofa mit schlechten Nachrichten vollzupumpen.

Klatsch & Tratsch

Ein großer Bestandteil der Medien ist es, Stars & Sternchen durch den Kakao zu ziehen – das darf natürlich nicht fehlen. Wer würde denn nicht die ganzen Lügen, unbegründeten Vermutungen, das Ablästern und Auslachen vermissen?

Boulevard-Medien sind unterstes Niveau. Zum einen ist es nichts Weltbewegendes, was Promis zu Mittag essen und zum anderen ist Klatsch & Tratsch meist verletzend.

Lästern über andere Menschen sollte man sowieso nicht, warum dann im großen Stil?

Verkümmerung des Geistes

Unser Geist ist zu weit Größerem bestimmt, als sich mit negativen Schlagzeilen zu befassen. Wenn du in deinem Kopf aufräumst, ist dort wieder Platz für großartige, äußerst kreative Ideen und Gedanken.

Das Leben wird sinnvoller und ist mehr von Lebensfreude, Fantasie und Farbe geprägt, sofern du dich emotional von negativen Nachrichten loslöst. Der Verzicht auf Nachrichten kann wahre Wunder bewirken, wenn es um das mentale Wohlbefinden geht.

Neugierde geht verloren

Neugierde geht verloren - Verzicht auf Nachrichten
In jedem von uns steckt ein kleiner aufgeregter Entdecker.

Seit unserer Kindheit hat jeder einen Entdeckerdrang und findet Freude an neuen Dingen.

Verzichte auf Nachrichten und du wirst diesen Tatendrang und deine Neugierde wieder entflammen können. Die Zeitungen und das Fernsehen kauen uns jeden Tag Millionen von Informationen vor, wodurch wir unsere Verantwortung abgeben.

Angst vor Ablehnung

Wenn viele Medienhäuser die gleiche Meinung propagieren, wirkt es, als würde die breite Masse so denken. In Wirklichkeit entspricht dies aber nur der Meinung der Journalisten.

Die Angst vor Ablehnung sorgt für die Verbreitung der propagierten Meinung. Die Mainstream-Medien formen somit ganz klar die Meinung der Bevölkerung. In der Gesellschaft nicht akzeptiert zu werden, führt bei fast allen Menschen dazu, sich der geläufigen Meinung anzuschließen.

Negative Nachrichten beeinflussen uns besonders stark

Forscher aus den USA haben bei mehr als 1000 Menschen aus 17 Ländern untersucht, wie sie auf negative und positive Nachrichten reagieren. Es ging um die Frage, ob Menschen stärker auf schlechte Nachrichten reagieren als auf gute.

Das Team rund um den Kommunikationswissenschaftler Stuart Soroka von der Universität Michigan berichtete über die Studie im Fachblatt PNAS.

Zur Untersuchung schauten sich die Testpersonen sieben Videos des TV-Senders BBC World News in zufälliger Reihenfolge an. Zwei dieser Videos bezogen sich auf das eigene Heimatland. Eine negative Nachricht handelte z.B. davon, wie eine Stadt in Peru niederbrannte. In einem positiven Beitrag ging es um die Freilassung eines Gorillas aus dem Zoo in die Wildnis.

Während die Teilnehmer die Videos anschauten, wurde über Sensoren die Leitfähigkeit ihrer Haut und die Variabilität ihrer Herzfrequenz gemessen. Die Werte dienen als Maß für die physiologische Reaktion auf Reize von außen.

Das Ergebnis war keineswegs überraschend: Im Durchschnitt variierte die Herzfrequenz bei negativen Nachrichten stärker. Auch die Leitfähigkeit der Haut war bei schlechten Nachrichten besser als bei guten. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass wir Menschen auf negative Informationen aufmerksamer und psychisch erregter reagieren.

Verzicht auf Nachrichten – Es geht auch ohne Nachrichten

Praktisch keine der Nachrichten, die täglich in den Medien erscheinen, beeinflusst unseren Alltag. Flugzeugabstürze, Kriege und irgendwelche Krankheiten in anderen Ländern sind für dich komplett irrelevant.

Ob du nun von diesen Dingen weißt oder nicht, ändert nichts. An den meisten Situationen kannst du nichts ändern, selbst wenn du es wollen würdest.

Außerdem übertreiben Redaktionen und Fernsehsender gerne, wenn es um negative Nachrichten geht. Wochenlang werden Panik und Angst gesät. Am Ende stellt sich heraus, dass alles gar nicht so schlimm war.

Du brauchst nicht vollständig verzichten

Trotzdem brauchst du nicht vollständig auf Nachrichten verzichten – wenn das heutzutage überhaupt noch möglich ist.

Du solltest nur nicht mehr so viel Zeit damit verbringen, dich über die meist negativen Ereignisse der Welt zu informieren. Es reicht völlig aus, nur einmal im Monat eine Zeitung aufzuschlagen oder im Internet einen Nachrichtenbeitrag zu lesen. Dazwischen gibt es normalerweise keine neuen weltbewegenden Informationen.

Versuche nur Nachrichten zu konsumieren, die nicht unnötig negativ und reißerisch aufbereitet wurden.

15 Gründe für den Verzicht auf Nachrichten

Hier nochmal 15 Gründe, warum der Verzicht auf Nachrichten sinnvoll ist.

Die 15 Gründe haben wir aus dem Papier „Avoiding News“ vom Schweizer Autor und Unternehmen Rolf Dobelli übernommen. Rolf Dobelli ist davon überzeugt, dass unsere Gehirne immer noch dieselben sind wie vor Millionen von Jahren. Unsere Gehirne seien nicht für die Art und Menge an Nachrichten ausgerichtet, mit denen wir täglich bombardiert werden.

Nachrichten führen uns in die Irre: Es gibt viel weniger Flugzeugabstürze und Hai-Angriffe, als die Nachrichten es uns glauben lassen. Dramatisches und Spektakuläres verkauft sich eben besser. So bekommen wir allerdings ein viel zu negatives Bild von der Welt. Unser Denken wird von Angst geprägt.

Nachrichten sind unwichtig: Haben dir die Informationen aus Nachrichten jemals geholfen, bessere Entscheidungen zu treffen? Vermutlich nicht. Viel eher haben sich dich für einen Moment lang unterhalten. Selbst wenn du schon einmal etwas Brauchbares in den Medien gelesen hast, wie viele Schreckensnachrichten musstest du dir bis dahin reinziehen?

Nachrichten verwirren uns: Nachrichten sind meist aus dem Zusammenhang gerissene Fetzen von Wahrheit oder Unwahrheit. Die Nachrichtenredaktionen verallgemeinern gerne. Die großen, wichtigen Geschehnisse und Zusammenhänge bleiben im Verborgenen.

Nachrichten sind Gift für uns: Sie aktivieren unser limbisches Gehirn und lassen unseren Körper Cortisol ausschütten, wodurch unser Immunsystem gestört wird. Die Folgen sind Dauerstress, Nervosität, Anfälligkeit für Infekte und vieles weitere.

Nachrichten führen zu kognitiven Störungen: Wir überbewerten alles, was zu unserem Weltbild passt. Gleichzeitig überhören wir gerne Dinge, die unsere Weltanschauung in Frage stellen. Wir neigen dazu, Informationen für wahr zu halten, wenn sie begründet werden – egal ob sinnvoll oder sinnlos. Je mehr Nachrichten wir konsumieren, umso mehr verhärten sich ggf. unsere falschen Ansichten.

Nachrichten nehmen uns das Denken ab: Nachrichten werden meist konsumiert, ohne über diese nachzudenken. Ständig strömen neue vorgekaute Informationen auf uns zu, die wir einfach runterschlucken. Wir verarbeiten die meisten Nachrichten nicht, weshalb wir uns ein paar Wochen später nicht mehr daran erinnern können.

Nachrichten fressen unsere Gehirne: Eine gewagte These, oder? Wenn wir Nachrichten lesen, werden Hormone ausgeschüttet. Je mehr Nachrichten wir lesen, desto mehr Nachrichten müssen wir beim nächsten Mal lesen, um unser Gehirn wieder zu stimulieren. Das Gehirn verändert sich durch übermäßigen Nachrichtenkonsum physisch und wird immer unfähiger, sich auf etwas zu konzentrieren.

Nachrichten sind teuer: Zeit ist das Kostbarste im Leben. Wie teuer sind also Nachrichten? Fünf Minuten hier, 15 Minuten da und wann anders eine halbe Stunde. Da kommt eine Menge Zeit zusammen, die für Nachrichtenkonsum draufgeht. Wie viel besser würde es dir gehen, wenn du die Zeit stattdessen in etwas investierst, das dich weiterbringt?

Nachrichten machen jeden Dödel berühmt: Was haben diverse Promis zur Welt beigetragen, um so berühmt zu werden? Warum bekommen sie so viel Platz in den Medien? Jeder Dödel kann heutzutage reich und berühmt werden, ohne dafür etwas Sinnvolles tun zu müssen.

Nachrichten werden von Journalisten gemacht: Journalisten sind eine Berufsgruppe wie jede andere. Ein Großteil der Journalisten arbeitet bestenfalls durchschnittlich. Die meisten Nachrichten sind zudem nur irgendwo anders abgeschrieben, von einem, der es auch abgeschrieben hat. Ein Journalist will seine Arbeit mit möglichst wenig Aufwand vom Chef abgenickt bekommen.

Nachrichten sind nicht immer wahr: Fakten zu überprüfen, ist zeitaufwendig und teuer. Deshalb sind viele Nachrichten nichts weiter als Geschichten, die irgendwo abgeschrieben wurden. Die Prognosen einiger Redakteure sind nicht besser als die von der Frau mit der Glaskugel am Jahrmarkt.

Nachrichten manipulieren uns: Wenn wir jemandem gegenüberstehen, können wir ihn leichter beim Lügen erwischen. Wir können seine Körpersprache lesen. Bei Nachrichten ist das nicht so. Wir können nie wissen, warum dort steht, was dort steht. Vielleicht gab es Druck von Lobbys oder Geld von Werbekunden und PR-Abteilungen.

Nachrichten machen uns passiv: Höhlenmenschen konnten etwas unternehmen, wenn sie von schlechten Nachrichten hörten. Heutzutage lesen wir von Ereignissen auf der ganzen Welt und müssen uns eingestehen, dass wir die meisten davon nicht beeinflussen können. Somit lenken die Medien unseren Blick auf Dinge, die außerhalb unserer Macht stehen. Das macht uns auf Dauer passiv und verbittert.

Nachrichten machen uns stumpf: Wen beeindruckt noch die hundertste Flut mit 100.000 Toten? Wen stört es beim tausendsten Lesen noch wie beim ersten Mal, dass die Erde sich erwärmt? Nachrichten machen uns stumpf. Viel sensibler würde es uns machen, wenn sich Nachrichtenbeiträge ernsthaft und ausführlich mit den jeweiligen Themen auseinandersetzen würden.

Nachrichten töten unsere Kreativität: Kreativität erfordert Konzentration und Vertiefung. Negative Nachrichten machen unser Gehiren platt wie einen überfahrenen Fuchs. Im Grunde genommen wiederholen sich ständig die gleichen Situationen. Unser kreativer Geist braucht jedoch neuen, frischen Input.

Am schlimmsten ist, dass Nachrichten süchtig machen und eine Sucht immer mit eingeschränkter Freiheit einhergeht. Eine Sucht nimmt uns die Macht über unser Leben. Deswegen ist ein Verzicht auf Nachrichten so wichtig.

Verzicht auf Nachrichten – Was kann ich tun?

Was kann ich tun, um auf Nachrichten zu verzichten? Wir haben einige Tipps für dich.

  • Schalte den Fernseher ab und unterhalte dich lieber mit Familie und Freunden bzw. spiele Gesellschaftsspiele mit ihnen.
  • Bestelle alle abonnierte Zeitungen und Zeitschriften ab.
  • Anstatt Nachrichten zu hören, schauen oder lesen, besorge dir ein gutes Buch und beschäftige dich mit diesem.
  • Mache öfters Spaziergänge in der Natur, um der Nachrichten-Sucht zu entkommen. Lausche dabei den Geräuschen der Tiere und dem Wind in den Bäumen.
  • Meide Lästertanten, die dich gegen andere aufhetzen wollen. Du brauchst nicht schlimme Dinge über andere Menschen erfahren. In den meisten Fällen verhält sich die Person dir gegenüber sowieso anders.
  • Wenn sich mit anderen eine Diskussion über Mainstream-Nachrichten ergibt, lenke die Aufmerksamkeit auf andere Themen, die wirklich wichtig sind. Themen, bei denen man durch die eigene Veränderung etwas bewirken kann.
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