Die 11 besten Rüstungsaktien vorgestellt

Spätestens seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges sind Rüstungsaktien wieder im Fokus vieler Anleger. Was man überhaupt unter Rüstungsaktien versteht und was es bei einem Investment zu beachten gibt, erfährst du in diesem Beitrag. Außerdem stellen wir dir die 11 besten Rüstungsaktien vor.

Was sind Rüstungsaktien?

Rüstungsaktien sind Aktien von Unternehmen, die sich vor allem mit der Produktion von Verteidigungs- und Rüstungsgütern beschäftigen. Dazu gehören Panzer, Militärfahrzeuge, Waffen, Radar- und Aufklärungssysteme aber auch Software zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen.

Aktien werden nach gängigen Standards bestimmten Sektoren und Industrien zugeordnet. Nach dem Global Industry Classification Standard von MSCI und S&P zählen Rüstungsunternehmen zur Luft-, Raumfahrt- und Vereitigungsindustrie (Aerospace & Defence). Diese Industrie zählt wiederum zur Industriegruppe der Investitionsgüter, die zum übergeordneten Sektor „Industriegüter“ gehört.

In Rüstungsaktien investieren

In Rüstungsaktien zu investieren, kann durchaus sinnvoll sein, denn die Rüstungsindustrie wird es immer geben, auch wenn es keinen Krieg gibt.

Jede Regierung der Welt ist schließlich verantwortlich dafür, ihre Souveränität zu schützen und zu verteidigen. Das bedeutet, sich mit militärischer Macht gegen Gefahren aus dem In- und Ausland schützen zu können. Deshalb stellt die Rüstungsindustrie immer neue Waffen her und arbeitet auch an Lösungen gegen Cyberterrorismus.

Die Bedrohungen sind heutzutage vielseitig, was die Weiterentwicklung von Waffen vorantreibt. Das bietet auch Chancen für Rüstungsaktien. Die Kernbereiche der Rüstungsbranche sind die Herstellung von konventionellen Waffen, mobilen sowie stationären Waffensystemen und Munition. Außerdem gehören im erweiterten Sinne auch Navigationstechniken und die Videoüberwachung zu diesem Bereich.

Der Rüstungsmarkt unterscheidet sich entscheidend von anderen Märkten, da die Hauptabnehmer von Rüstungsunternehmen der Staat und ausländische Regierungen sind. Zudem gibt es Gesetze und Regularien, die klar definieren, was Rüstungskonzerne produzieren dürfen und was nicht.

Zu beachten ist, dass es sich bei Rüstungsaktien um zyklische Aktien handelt, weil sie in unsicheren Zeiten meist im Wert steigen und in friedlichen Zeiten fallen. Viele der Rüstungsaktien zählen aufgrund eines niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnisses zu den Value Aktien und schütten eine Dividende aus.

Die russische Invasion in die Ukraine ist ein gutes Beispiel dafür, welch große Auswirkungen ein militärischer Konflikt auf die globale Rüstungsindustrie hat. International ist die Nachfrage nach Rüstungsgütern aufgrund des Ukraine-Krieges stark angestiegen.

So ziehen bereits seit 2018 die internationalen Militärausgaben spürbar an und auch in Deutschland gab es ein Umdenken wie das Paket mit 100 Milliarden Euro zur Aufrüstung der Bundeswehr zeigt. Auch der Konflikt zwischen China und Taiwan scheint sich zuzuspitzen.

Rüstungsaktien profitieren von solchen Konflikten. Allerdings haben solche Kriege natürlich auch gravierende Folgen für die Weltwirtschaft.

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Die moralische Frage

Ist das wichtig? - Verzicht auf Nachrichten

Doch ist es überhaupt moralisch vertretbar, in Rüstungsaktien zu investieren? Dass viele Privatanleger sich nicht an Kriegen bereichern wollen und deshalb auf Rüstungsaktien im eigenen Depot verzichten, ist durchaus nachvollziehbar. Jeder sollte diese moralische Frage für sich selbst beantworten.

Zudem ist die Rüstungsindustrie sehr intransparent, was es für Investoren schwer macht, Unternehmen aus dieser Branche qualitativ zu bewerten. Viele Menschen sind auch Rüstungsexporten skeptisch gegenüber, weil es nie klar ist, wem die Waffen irgendwann in die Hände fallen.

Die meisten hergestellten Rüstungsgüter können jedoch auch im zivilen Bereich eingesetzt werden und sind sogenannte „Dual-Use-Güter“. Wenn sich Anleger also dazu entscheiden, in Rüstungsaktien zu investieren, ist das genauso verständlich, wie wenn sie sich dagegen entscheiden.

Die russische Invasion in der Ukraine verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass sich demokratische Länder gegen Feinde wehren können und die eigenen Werte verteidigen. Wir leben leider (noch) nicht in einer Welt, in der alle Konflikte diplomatisch gelöst werden können. Staaten müssen ihre Souveränität verteidigen.

Was sollte ich beachten?

Bei einem Investment in Rüstungsunternehmen gibt es einige Dinge zu beachten.

So ist die erhöhte Nachfrage nach Rüstungsgütern in Folge eines Krieges meist bereits in den Aktienkursen eingepreist, wie es auch zu Beginn des Ukraine-Kriegs der Fall war. Trotzdem sind Rüstungsaktien vermutlich auch auf längere Sicht ein gutes Investment, da leider die weltweiten Spannungen und Konflikte in den letzten Jahren zugenommen haben.

Ebenfalls solltest du beachten, dass nicht jeder Rüstungskonzern ein reines Rüstungsunternehmen ist. Es gibt auch viele Mischkonzerne, die sowohl mit Rüstungsgütern als auch anderen Produkten ihre Umsätze erwirtschaften. Beispiele hierfür sind die Unternehmen Boeing und Airbus. Grundsätzlich gilt: Je größer der Anteil von Rüstungsgütern am Umsatz, desto unabhängiger sind die Unternehmen von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung.

Was spricht für ein Investment?

Was spricht für ein Investment? - Rüstungsaktien

Für ein Investment sprechen aus rein analytischer Sicht die weltweit steigenden Militärausgaben und das Aufrüsten vieler Länder. Zudem scheinen die weltweiten Konflikte zuzunehmen. So gibt es neben dem Russland-Ukraine-Konflikt auch den China-Taiwan-Konflikt, der sich immer weiter zuzuspitzen scheint.

Ein weiteres Argument für ein Investment in Rüstungsaktien ist, dass sich Rüstungsaktien in schlechten Zeiten meist besser entwickeln als der Gesamtmarkt. Das war auch im Börsenjahr 2022 der Fall. Rüstungsaktien können gleichermaßen zu einer Diversifikation des eigenen Aktiendepots beitragen.

Es ist zusätzlich zu erwähnen, dass es wichtig ist, dass es auch Anleger gibt, die ein Investment in Rüstungsaktien nicht kategorisch ausschließen, damit der Kapitalmarkt gut funktioniert.

Rüstungsunternehmen sollten sich nicht ausschließlich in den Händen ausländischer Investoren befinden, da dies im Kriegsfall, wenn es sich möglicherweise sogar um die Kriegsgegner handelt, für Probleme sorgt.

Chancen & Risiken von Rüstungsaktien

ChancenRisiken
Das weltweite Konfliktpotenzial nimmt zuViele Anleger schließen eine Investition in Rüstungsaktien aufgrund moralischer Gründe aus
Viele Länder erhöhen momentan ihre VerteidigungsausgabenDer Markt ist in den USA und Europa stark reguliert
Staaten sind die Hauptkunden der Rüstungsindustrie und werden als Abnehmer immer vorhanden seinDie Staaten versuchen als größte Abnehmer die Preise zu drücken
Mittelfristig wird die Nachfrage nach Rüstungsgütern steigenStatistisch gesehen gibt es immer weniger Kriegstote. Es ist zu hoffen, dass die Menschheit in Zukunft auf Kriege verzichtet
Während einer Rezession schneiden Rüstungsaktien häufig besser ab als der GesamtmarktRüstungsaktien profitieren in der Regel nicht von starken Kurssteigerungen

Rüstungsaktien ETFs

Rüstungsaktien ETFs

Wenn du keine Lust hast, in Einzelaktien zu investieren und aufgrund des geringeren Risikos lieber auf ETFs setzt, können wir dir die folgenden ETFs empfehlen, die in Rüstungsaktien investieren:

Leider sind die vorgestellten ETFs momentan nur schwer in Deutschland handelbar, da die Fonds für den Handel an deutschen und europäischen Börsen noch keine Zulassung haben.

11 Rüstungsaktien vorgestellt

Im folgenden Abschnitt stellen wir dir die 11 besten Rüstungsaktien vor.

Lockheed Martin

ISIN: US5398301094

Lockheed Martin ist eines der weltweit führenden Rüstungsunternehmen. Das US-amerikanische Unternehmen produziert vor allem Kampfjets und High-Tech-Raketen. Es ist neben dem Luftfahrtbereich auch in der Raumfahrt-Branche aktiv.

Erst vor kurzem startete Lockheed Martin eine Kooperation mit General Motors, um die nächste Generation von Mondfahrzeugen zur Erkundung der Mondoberfläche zu entwickeln.

Im ersten Quartal 2022 erzielte das Rüstungsunternehmen einen Umsatz von 15 Mrd. USD. Der Nettogewinn betrug 1,7 Mrd. US-Dollar. Der mit Abstand größte Kunde des Konzerns ist die US-Regierung. 70 Prozent des Umsatzes werden in den USA erwirtschaftet.

Das Unternehmen wurde 1912 ursprünglich als Lockheed gegründet. Erst nach der Fusion mit dem Unternehmen Martin Marietta im Jahr 1995 änderte man den Namen zu Lockheed Martin. Bekannte Kampfjets des Konzerns sind die F-16 und die F-35.

Boeing – Rüstungsaktien vorgestellt

Boeing Logo
Boeing Logo

ISIN: US0970231058

Boeing ist nicht nur Hersteller von Verkehrsflugzeugen, sondern produziert auch Militärflugzeuge und Kampfhelikopter. Das Unternehmen ist der bevorzugte Flugzeugbauer des Pentagons und somit für die Instandhaltung des Präsidentenflugzeuges, der VC-25B Air Force One, zuständig. Es handelt sich nicht um ein klassisches Rüstungsunternehmen. Nur rund 40 Prozent der Umsätze werden durch das Segment Verteidigung, Raumfahrt und Sicherheit erzielt.

Allerdings hatte Boeing in vergangener Zeit mit Produktionsproblemen zu kämpfen. Es kam zu einer Reihe von Verzögerungen und im ersten Quartal 2022 erzielte das Unternehmen sogar einen Verlust in Höhe von 929 Mio. US-Dollar. Generell ist Boeing stark von der konjunkturellen Lage abhängig und hat auch stark unter der Corona-Krise gelitten.

Northrop Grumman

ISIN: US6668071029

Northrop Grumman stellt hochspezialisierte Tarnkappenbomber her. Außerdem hat sich das Rüstungsunternehmen auf die Produktion von Atomraketen, Drohnen, Aufklärungsflugzeugen und U-Booten spezialisiert. Es gibt auch ein großes Raumfahrtprogramm, das auf die Erkundung des Weltalls ausgerichtet ist.

Das Sicherheitssegment ist für Rüstungsgüter verantwortlich, die Angriffe aus der Luft, dem Cyberraum und von Land- sowie Seestreitkräften abwehren sollen. Northrop Grumman produziert vor allem Flugzeugsysteme für die US Air Force, die US Navy und andere US-Regierungsbehörden. Außerdem kümmert es sich um die Instandhaltung und Modernisierung der Flotte.

In Q1 2022 erzielte Northrop Grumman einen Umsatz von 8,8 Mrd. USD. Der Gewinn lag im selben Zeitraum bei 955 Mio. USD. Die Gründung war im Jahr 1939. 86 Prozent des Umsatzes werden in den USA erwirtschaftet.

Raytheon Technologies – Rüstungsaktien vorgestellt

Raytheon Technologies Logo - Rüstungsaktien
Raytheon Technologies Logo

ISIN: US75513E1010

Das nächste Unternehmen auf unserer Liste ist Raytheon Technologies. Es handelt sich um ein multinationales Unternehmen der Luftfahrt- und Rüstungsbranche. Die Produkte und Dienstleistungen von Raytheon werden zum Teil auch für kommerzielle und nicht ausschließlich militärische Zwecke genutzt.

Ziel des Unternehmens ist es, Innovationen im Bereich der Luftfahrt und Verteidigung hervorzubringen. Zudem möchte Raytheon Technologies dazu beitragen, weiter in den Weltraum vorzudringen.

Bekannt ist das Unternehmen für seine fortschrittliche Fertigung und die Kooperationen mit anderen Unternehmen, um das eigene Produktangebot zu erweitern. Dieses umfasst Cybersicherheitssysteme, Lenkflugkörper, Drohnen, Flugabwehrsysteme, Radarsysteme und Hyperschallwaffen.

Die Firma entstand aus der Fusion von Raytheon und United Technologies im April 2020. Große Teile des Umsatzes von Raytheon Technologies werden durch den Export von Rüstungsgütern erzielt.

General Dynamics

ISIN: US3695501086

General Dynamics produziert Militärschiffe, Panzer und anderweitig gepanzerte Fahrzeuge für die U.S. Army. Das Rüstungsunternehmen ist in den Bereichen der Luft- und Schifffahrt tätig und beschäftigt sich auch mit der Herstellung von Kampfsystemen und dem Technologiesektor. Generell ist die Rüstungsfirma sehr breit aufgestellt. Es wird auch an satellitenbasierten Waffensystemen gearbeitet. Waffen und Munition zählen gleichermaßen zu dem Produktportfolio von General Dynamics.

Die IT-Sparte des Unternehmens erstellt für Kunden taktische Analysen, erbringt Missionsdienstleistungen und unterstützt mit Kartierungstechnologie. Im ersten Quartal vergangenen Jahres erzielte man einen Gewinn von 730 Millionen US-Dollar. Die Umsatzerlöse betrugen 9,4 Milliarden Dollar. 75 Prozent der Umsätze stammen aus dem Verteidigungssegment und weitere 15 Prozent aus dem Luftfahrtsegment.

Das US-Unternehmen wurde im Jahr 1952 gegründet und feierte 20 Jahre später, in 1972, seinen Börsengang. Die Tochterfirma General Dynamics European Land Systems produziert Panzer- und Amphibienfahrzeuge in Deutschland, Österreich, Spanien und der Schweiz. Die Rüstungsaktie gehört zu den Dividenden-Aristokraten.

Thales – Rüstungsaktien vorgestellt

Thales Logo
Thales Logo

ISIN: FR0000121329

Thales ist ein großer französischer Rüstungskonzern, der sich mit der Herstellung und dem Verkauf von Geräten und Systemen für die Luftfahrt, die Marine und allgemein den Verteidigungssektor befasst. Zu den Produkten zählen beispielsweise Regel- und Steuersysteme sowie Kommunikationssicherheitssysteme.

Die Hälfte des Umsatzes wird mit Rüstungsgütern erzielt. Rund 26 Prozent der Anteile an Thales hält der französische Staat, der auch einen Anteil von 28 Prozent am Umsatz des Rüstungsunternehmen hat.

Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als Technologieunternehmen, das großen Fokus auf Big Data, künstliche Intelligenz und Cybersicherheit legt. Thales deckt somit wichtige Bereiche zwischen der militärischen Verteidigung und digitalen Sicherheit ab.

Airbus

ISIN: NL0000235190

Ähnlich wie bei Boeing liegt der Fokus von Airbus eher auf Verkehrsflugzeugen und nicht auf Rüstungsgütern. Das französisch-deutsch-spanische Unternehmen zählt zu den größten Herstellern von Zivilflugzeugen.

Airbus erzielt lediglich 20 Prozent seiner Umsätze in der Rüstungsindustrie und stellt hierbei hauptsächlich Militärflugzeuge und Helikopter her. Der Konzern wurde im Jahr 1970 gegründet und ging im Juli 2000 an die Börse.

Genauso wie Boeing litt Airbus stark unter der Corona-Krise, weil im Zuge der Pandemie der weltweite Flugverkehr drastisch zurückging. Momentan arbeitet der Hersteller von Flugzeugen daran, sich dem Klima- und umweltbewussten Zeitgeist anzupassen, indem geforscht wird, wie Fliegen klimaneutral gestaltet werden kann.

Rheinmetall – Rüstungsaktien vorgestellt

Rheinmetall Logo - Rüstungsaktien
Rheinmetall Logo

ISIN: DE0007030009

Rheinmetall ist wohl das bekannteste deutsche Rüstungsunternehmen. Doch tatsächlich ist es kein reines Rüstungsunternehmen. Neben Rüstungsgütern stellt Rheinmetall auch diverse Komponenten für die Autoindustrie her. Kunde des Unternehmens ist unter anderem die Deutsche Bundeswehr. Viele Panzer der Bundeswehr wie der Leopard, Marder und Fuchs werden von Rheinmetall hergestellt.

Ungefähr 65 Prozent aller Umsätze erwirtschaftet das deutsche Unternehmen im Bereich der Verteidigung. Zu den hergestellten Rüstungsgütern zählen gepanzerte Kettenfahrzeuge, Waffen, Munition, Schutzsysteme und Flugabwehrsysteme.

Rheinmetall hat eine traditionsreiche Vergangenheit. Das Unternehmen gibt es bereits seit dem Jahr 1889. Im Jahr 1985 entschied man sich dazu, an die Börse zu gehen.

Hensoldt

ISIN: DE000HAG0005

Hensoldt ist gleichermaßen ein deutsches Rüstungsunternehmen. Es hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Sensorlösungen spezialisiert, die zu Verteidigungszwecken eingesetzt werden.

Hensoldt ging aus den ehemaligen Geschäftssparten „Defence & Space“ von Airbus hervor. Zu den Sensorlösungen für die Verteidigung zählen Radargeräte für die Überwachung, Aufklärung und Flugsicherung. Der Rüstungskonzern produziert auch Wärmebildgeräte und Flugschreiber.

Größter Anteilseigner des Unternehmens aus Taufkirchen bei München ist die Bundesrepublik Deutschland mit einem Anteil von 25,1 Prozent.

Heckler & Koch – Rüstungsaktien vorgestellt

Heckler & Koch Logo
Heckler & Koch Logo

ISIN: DE000A11Q133

Heckler & Koch, auch unter H&K bekannt, ist eines der wenigen Unternehmen, die ausschließlich im Bereich der Verteidigung aktiv sind. 100 Prozent der Umsätze werden mit Rüstungsgütern erwirtschaftet.

Das deutsche Unternehmen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Handfeuerwaffen. Zu den Hauptabnehmern des Waffenunternehmens zählen private Sicherheitskräfte, die Polizei und Sondereinsatzkräfte der NATO.

40 Prozent der Umsätze werden in den USA erzielt, weitere 20 Prozent in Deutschland.

BAE Systems

ISIN: GB0002634946

Die nächste Rüstungsaktie ist BAE Systems. Das Unternehmen hinter der Aktie ist ein britischer Waffenhersteller, der sehr breit aufgestellt ist.

Erst kürzlich übernahm das Rüstungsunternehmen Bohemia Interactive Simulations (BISim) aus Tschechien für 200 Millionen USD, um die eigene Position bei militärischen Simulations- und Trainingslösungen zu stärken.

FAQ: Die besten Rüstungsaktien

Häufig gestellte Fragen und Antworten bezüglich Rüstungsaktien.

Wer ist der größte Rüstungshersteller?

Raytheon Technologies ist gemessen an der Marktkapitalisierung der größte Rüstungshersteller.

Wenn man nach dem Umsatz geht, sind Raytheon Technologies und Lockheed Martin die größten Rüstungshersteller.

Welches Land hat die größte Rüstungsindustrie?

Die USA hat mit Abstand die größte Rüstungsindustrie gemessen am Umsatz und der Anzahl an Rüstungsunternehmen.

Auch bei den Verteidigungsausgaben liegen die Vereinigten Staaten von Amerika mit rund 800 Milliarden USD im Jahr 2021 auf dem ersten Platz.

Welches deutsche Rüstungsunternehmen ist das größte?

Rheinmetall gilt als das größte deutsche Rüstungsunternehmen.

Im internationalen Vergleich zählt Rheinmetall gemessen an der Marktkapitalisierung aber eher zu den kleineren Unternehmen aus der Branche.

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